belmedia Redaktion

Aebersold holt EM-Silber und gewinnt erneut den Gesamtweltcup

Simona Aebersold gewinnt an der Orientierungslauf-EM in Litauen Silber über die Langdistanz und sichert sich gleichzeitig vorzeitig den Gesamtweltcup. Die 28-jährige Bernerin muss sich im technisch anspruchsvollen Rennen einzig der schwedischen Ausnahmeläuferin Tove Alexandersson geschlagen geben. Auf Gold fehlen Aebersold lediglich 49 Sekunden. Alexandersson entscheidet die Langdistanz in den Wäldern rund um Druskininkai für sich und feiert bei ihrer Rückkehr auf die internationale OL-Bühne gleich den Europameistertitel. Aebersold bleibt als Zweite klar vor dem restlichen Feld, Sanna Fasth aus Schweden verliert auf Rang drei bereits 4:25 Minuten auf die Siegerin. Für Aebersold ist Silber gleichzeitig mit einem weiteren grossen Saisonerfolg verbunden. Weil sie im Weltcup vor dem letzten Einzelrennen am Samstag nicht mehr eingeholt werden kann, gewinnt sie die Gesamtwertung zum dritten Mal in Folge. Bereits vor der EM hatte sie mit 560 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf die Norwegerin Pia Young Vik herausgelaufen.

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Trickdiebe tauschen echte Halsketten gegen Modeschmuck – Polizei warnt vor Masche

(Kanton ZG). In Cham, Steinhausen und Hünenberg kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Trickdiebstählen. Die Täterschaft eignet sich Halsketten von Geschädigten an und ersetzt diese mit Modeschmuck. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

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Audi bringt grosses Baku-Upgrade – Hülkenberg bleibt im Training stehen

Das Audi Revolut F1 Team aus Hinwil ist mit einem umfangreichen Technikpaket in das Formel-1-Wochenende von Baku gestartet. Gabriel Bortoleto belegte im ersten freien Training Rang 10, Nico Hülkenberg folgte unmittelbar dahinter auf Platz 11. Für Hülkenberg endete die Session allerdings vorzeitig, nachdem sein R26 am Ausgang von Kurve 4 stehen geblieben war. Audi hat für den anspruchsvollen Stadtkurs gleich 14 überarbeitete Komponenten gemeldet. Dazu gehören eine neue Nase, ein neuer Frontflügel, Änderungen an der vorderen und hinteren Radaufhängung, ein überarbeiteter Unterboden sowie Anpassungen an Karosserie und Heckflügel. Damit gehört das Hinwiler Team zu den Mannschaften mit dem grössten Entwicklungspaket dieses Wochenendes. Sportlich begann der Donnerstag dennoch ordentlich. Bortoleto schaffte als Zehnter den Sprung in die Top 10, Hülkenberg wurde Elfter. Schnellster war George Russell im Mercedes in 1:45,387 Minuten vor Max Verstappen und Charles Leclerc. Nach dem WM-Punkt beim Madring-Rennen will Audi seinen Aufwärtstrend nun auf einer völlig anderen Strecke bestätigen.

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Schweizer Armee: Kaderausbildung rüstet sich für neue Bedrohungen und Technologiewandel

(Luzern LU). Am Freitag, 18.09.2026, fand der Jahresrapport und Pensioniertentag der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA) in Luzern statt. Rund 200 Mitarbeitende und Gäste erlebten ein vielfältiges Programm mit interaktiven Beiträgen, aufschlussreichen Referaten und einer praxisnahen Demonstration eines Bodenroboters.

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Schweizer Armee: Schwere Verbände trainieren Übergänge über Gewässer und Brücken

(Schweiz). Gewässer, zerstörte Verbindungen und enge Verkehrswege können eine militärische Bewegung stoppen. Damit schwere Fahrzeuge trotzdem weiterkommen, müssen Genie, Führung, Logistik und Schutz präzise zusammenspielen. Bei «MOBILO 26» wird diese gemeinsame Leistung unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.

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Fünf Verletzte nach Kollision zwischen Bus und Lieferwagen

(Zürich, Kanton Zürich). Am Donnerstagmittag, 24. September 2026, kollidierten ein Bus der VBG und ein Lieferwagen im Kreis 11 miteinander. Dabei wurden fünf Personen leicht verletzt.

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Deutschland gegen Niederlande – Klassiker zum Klopp-Debüt

In Amsterdam steigt am Donnerstagabend um 20.45 Uhr eines der grossen Spiele zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison. Die Niederlande empfangen Deutschland in der Johan Cruijff ArenA – und beide Teams starten mit einem neuen Nationaltrainer in eine neue Ära. Jürgen Klopp gibt sein Debüt als deutscher Bundestrainer, bei Oranje steht erstmals Xavi Hernández an der Seitenlinie. Für beide Mannschaften ist der Klassiker gleichzeitig der erste Schritt in einer anspruchsvollen Gruppe A2 mit Serbien und Griechenland. Die Ausgangslage verspricht viel: Deutschland beginnt nach der enttäuschenden WM 2026 einen personellen und taktischen Neuaufbau, während die Niederlande nach der Weltmeisterschaft ebenfalls einen neuen Zyklus starten. Das Duell besitzt zusätzlich historische Bedeutung. Es ist bereits das 49. Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Oranje gewann bislang 12 Partien, Deutschland 18, zwölf Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngsten beiden Duelle in der Nations League 2024 brachten ein 2:2 in Amsterdam und einen 1:0-Sieg Deutschlands in München.

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Bichsel vor wichtiger Saison – Dallas plant mit grösserer Rolle

Lian Bichsel steht bei den Dallas Stars vor einer richtungsweisenden NHL-Saison. Der 22-jährige Schweizer Verteidiger ist gesund ins Trainingscamp gestartet, trug beim 2:0-Testspielsieg gegen die Minnesota Wild die Nummer 6 und wird in Dallas weiterhin als fester Bestandteil der Defensive eingeplant. Gleichzeitig geht Bichsel ins letzte Jahr seines Entry-Level-Vertrags. Beim 2:0 gegen Minnesota stand Bichsel am Mittwoch im Aufgebot der Stars. Dallas testet während der Vorbereitung verschiedene Verteidiger-Paarungen, wobei auch die Zusammenarbeit mit Tyler Myers eine Rolle spielt. Myers sprach vor der Partie ausdrücklich über die Kommunikation mit dem Schweizer und die gemeinsame Abstimmung auf dem Eis. Für Bichsel geht es damit um mehr als nur einen Platz im NHL-Kader. Nach 50 Regular-Season-Spielen in der vergangenen Saison und einer durchschnittlichen Eiszeit von 15:40 Minuten soll der nächste Entwicklungsschritt folgen. Dazu kommt der wieder geöffnete Weg in die Schweizer Nationalmannschaft, nachdem die frühere interne Sperre inzwischen aufgehoben worden ist.

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Nächster Rückschlag für Biel – Lias Andersson verletzt

Der EHC Biel muss den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Lias Andersson hat sich am Dienstag beim 3:4 gegen den HC Ambrì-Piotta eine Unterkörperverletzung zugezogen und musste die Partie vorzeitig beenden. Wie lange der schwedische Center ausfällt, ist derzeit noch offen – weitere medizinische Untersuchungen sollen Klarheit bringen. Der Ausfall trifft die Seeländer in einer ohnehin schwierigen personellen Phase. Bereits Jeff Skinner steht wegen einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung, dazu befinden sich mit Niklas Blessing und weiteren Spielern zusätzliche Akteure im Bieler Lazarett. Nun fällt mit Andersson ein weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive zumindest vorläufig weg. Der 27-Jährige gehört in dieser Saison zudem zum erweiterten Captain-Team des EHC Biel. Sportlich war Andersson ordentlich gestartet: In seinen ersten drei Meisterschaftsspielen sammelte er zwei Skorerpunkte – ein Tor und einen Assist. Besonders beim 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron spielte der Schwede eine wichtige Rolle.

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Ajoie verliert Jeremi Gerber für bis zu drei Monate

Der HC Ajoie muss mehrere Wochen auf Jeremi Gerber verzichten. Der 26-jährige Schweizer Stürmer hat sich im Spiel bei Genève-Servette am Unterkörper verletzt und fällt nach Angaben des Klubs voraussichtlich acht bis zwölf Wochen aus. Für die Jurassier ist das ein empfindlicher Rückschlag, denn Gerber war erst im Sommer vom Schweizer Meister Fribourg-Gottéron nach Porrentruy gewechselt. Gerber bestritt bislang erst zwei Meisterschaftsspiele für seinen neuen Klub. Die Verletzung zog er sich beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Genf zu. Dort feierte Ajoie seinen ersten Saisonsieg und bestätigte den deutlich verbesserten Eindruck der ersten Wochen, musste diesen Erfolg nun aber mit einem längerfristigen Ausfall bezahlen. Besonders bitter ist der Zeitpunkt, weil Gerber im neuen Ajoie-Kader nicht nur als Ergänzung vorgesehen ist. In unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie gehörte der frühere Gottéron-Stürmer bereits zum erweiterten Führungskreis. Nun muss Trainer Ville Peltonen für einen beträchtlichen Teil des Herbstes ohne ihn planen.

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Saisonende für Simon Ryfors – schwerer Schlag für Davos

Schwerer Rückschlag für den HC Davos: Simon Ryfors fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 29-jährige Schwede hat sich beim Spiel gegen Fribourg-Gottéron einen Kreuzbandriss sowie eine Meniskusverletzung im Knie zugezogen. Damit verliert der HCD einen seiner wichtigsten Offensivspieler bereits nach wenigen Meisterschaftsrunden. Ryfors verletzte sich am Dienstag bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron. Nach einem Check seines schwedischen Landsmanns Marcus Sörensen musste der Davoser Stürmer das Eis verletzt verlassen. Untersuchungen brachten nun die schwerwiegende Diagnose. Eine Rückkehr in dieser Saison ist nicht mehr möglich. Für Davos kommt der Ausfall in einer ohnehin schwierigen Phase. Die Bündner haben nach vier Meisterschaftsspielen erst einen Sieg gefeiert und müssen bereits rund sechs Wochen auf Verteidiger Nico Gross verzichten. Auf den Ausfall von Gross reagierte der HCD mit der Verpflichtung von Martin Gernát. Der langfristige Verlust von Ryfors trifft nun zusätzlich die Offensive.

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Lausanne wochenlang ohne Czarnik

Der Lausanne HC muss mehrere Wochen auf Austin Czarnik verzichten. Der 33-jährige Amerikaner wurde nach einer Handverletzung operiert und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Für die Waadtländer ist das ein schwerer Rückschlag, denn Czarnik war in der vergangenen Saison mit 51 Punkten aus 57 Meisterschaftsspielen der produktivste Lausanner. Die Verletzung zog sich Czarnik bereits am 15. September beim Saisonauftakt gegen den EV Zug zu. Medizinische Untersuchungen zeigten anschliessend, dass ein operativer Eingriff notwendig sein würde. Weil nach Angaben des Klubs kein Risiko bestand, die Verletzung durch weitere Einsätze zu verschlimmern, konnte der Center bis zu seiner Operation trotzdem für Lausanne auflaufen. Der Zeitpunkt ist für den LHC unangenehm. Nach Niederlagen gegen Zug und Fribourg reagierte Lausanne zuletzt mit Siegen gegen Ambrì und die SCL Tigers und hat sich damit sportlich stabilisiert. Nun verliert das Team eine zentrale Figur der Offensive ausgerechnet vor einem intensiven Programm mit mehreren Spielen innerhalb weniger Tage.

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Schweiz startet in Skopje in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet am Samstagabend um 20.45 Uhr auswärts gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne. Nach dem WM-Viertelfinal im Sommer beginnt für Murat Yakins Team damit eine neue Phase – allerdings ohne Granit Xhaka, der beim aktuellen Zusammenzug fehlt. Gleichzeitig erhalten mehrere jüngere Spieler die Chance, sich auf A-Nati-Niveau zu zeigen. Die Schweiz tritt in der Gruppe B1 gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien an. Nach dem Auftakt in Skopje geht es bereits am Dienstag im Hampden Park gegen Schottland weiter, bevor Anfang Oktober die beiden Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien folgen. Die ersten vier Nations-League-Partien werden damit innerhalb von nur elf Tagen ausgetragen. Yakin hat für diesen Block 25 Spieler aufgeboten. 20 davon gehörten bereits zum WM-Kader, mit Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen aber auch zwei Neulinge im Team. Dazu kehren Zachary Athekame, Adrian Bajrami und Alvyn Sanches zurück. Die Nomination von Boteli und Britschgi haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Vier Luxusautos gestohlen – drei Verdächtige festgenommen, ein weiterer wird noch gesucht

(Manno/Lamone/Camorino TI). Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass in der vergangenen Woche vier Diebstähle von hochwertigen Fahrzeugen registriert wurden, die zur Festnahme von drei Personen führten. Die Diebstähle richteten sich gegen Autohändler und Carrosserien in Manno, Lamone und Camorino.

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Lakers gegen Davos – frühes Duell unter Zugzwang

Die SC Rapperswil-Jona Lakers und der HC Davos treffen am Freitagabend um 19.45 Uhr am Obersee aufeinander – und beide stehen bereits früh in der Saison unter Zugzwang. Nach vier Partien haben sowohl die Lakers als auch der amtierende Vizemeister lediglich vier Punkte gesammelt. Für Davos ist die bisherige Bilanz besonders überraschend: Seit dem 4:1 zum Auftakt gegen Langnau wartet der HCD auf den zweiten Saisonsieg. Auch Rapperswil sucht noch nach Konstanz. Die Lakers verloren zum Auftakt 3:4 nach Verlängerung gegen Kloten, kassierten danach ein 3:6 in Ambrì, reagierten mit einem 3:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron und mussten sich zuletzt Genève-Servette mit 2:4 geschlagen geben. Damit stehen nach vier Spielen elf erzielte Treffer und 16 Gegentore zu Buche. Vor Saisonbeginn waren die Erwartungen unterschiedlich: Davos haben wir trotz des grossen Kaderumbruchs auf Rang 2 eingestuft. Bei den Lakers lautete unsere Prognose Rang 9. Nach den ersten vier Runden liegen beide Teams nun punktgleich hinter diesen Erwartungen.

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