WM 2026 verändert Bestellverhalten: Burger, Bier und Pizza besonders stark nachgefragt

Die Fussball-WM 2026 beeinflusst das Bestellverhalten der Schweizer Bevölkerung deutlich. Eine Auswertung von Just Eat bis einschliesslich der Halbfinalspiele zeigt, dass sich Essensbestellungen, Getränke und Snacks während des Turniers stark an den Spielplänen orientierten. Besonders die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft sorgten für markante Veränderungen.

Den höchsten Bestellwert während des bisherigen Turniers verzeichnete Just Eat am Sonntag, 28. Juni 2026, dem Auftakt der K.-o.-Phase. Rund zweieinhalb Stunden vor dem Spiel Südafrika gegen Kanada gingen innerhalb von fünf Minuten insgesamt 1’750 Bestellungen ein. Auf den weiteren Plätzen der umsatzstärksten Spieltage folgten der 5. Juli mit dem Achtelfinale Brasilien gegen Norwegen sowie der 14. Juni aus der Gruppenphase.

Hitze und Halbzeit beeinflussen das Bestellverhalten

Die hohen Temperaturen mit Spitzenwerten von bis zu 39 Grad verschoben den Bestellhöhepunkt deutlich in die kühleren Abendstunden. Gleichzeitig wurden an den heissesten Turniertagen rund 30 Prozent mehr Getränke und Glacée bestellt als an kühleren Spieltagen.



Auch die Halbzeitpausen sorgten für eine stark steigende Nachfrage. Während der 15-minütigen Unterbrechung der Abendspiele erhöhte sich die Zahl der Bestellungen um 40 Prozent gegenüber der laufenden Spielzeit. Besonders gefragt waren Bier, Coca-Cola, Red Bull, Glacée, Tiefkühlpizza, Spicy Nachos, Weisswein, Partybecher, Schokoriegel und Chips.

Burger holen auf, Bier schafft es in die Top 10

Während des gesamten Turniers gehörte Bier zu den zehn meistbestellten Produkten und erreichte damit eine Platzierung, die ausserhalb einer Fussball-WM nicht erzielt wird. Die höchste Nachfrage wurde zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr registriert, besonders häufig in der Stadt Zürich.




Die Pizza Margherita blieb zwar das beliebteste Einzelgericht der Schweiz, verlor während der WM jedoch Marktanteile an Burger, die deutlich häufiger bestellt wurden als an vergleichbaren Tagen ohne Turnier. Regional zeigten sich ebenfalls Unterschiede: Während in der Deutschschweiz Pizza, Kebab und Burger dominierten, bevorzugten Kundinnen und Kunden in der Romandie Burger, orientalisch-mediterrane Gerichte und French Tacos.

Spiele der Schweizer Nationalmannschaft sorgen für zusätzliche Nachfrage

Bei den Partien der Schweizer Nationalmannschaft stieg das Bestellvolumen sowohl in der Stunde vor Spielbeginn als auch während der Begegnungen um 20 Prozent gegenüber spielfreien Tagen. Die höchste Nachfrage wurde beim Spiel gegen Katar registriert. Früh angesetzte Spiele führten zu mehr Gruppenbestellungen, während sich bei Abendspielen das Abendessen deutlich nach hinten verschob.

Auch am Morgen nach den Spielen zeigte sich ein Effekt. Die Frühstücksbestellungen stiegen im Durchschnitt um zehn Prozent. Nach der Begegnung Schweiz gegen Argentinien wurde sogar ein Plus von 18 Prozent verzeichnet.

Aktionen begleiten die WM bis zum Finale

Just Eat setzt bis zum Final weiterhin auf verschiedene Rabattaktionen und Promotions. Dazu gehören unter anderem exklusive 70-Prozent-Angebote sowie 2-für-1-Aktionen. Zusätzlich läuft gemeinsam mit McDonald’s eine Kampagne, bei der Kundinnen und Kunden eine Gold Card für ein Jahr gratis McDonald’s gewinnen können.

Auch international zeigte sich der Einfluss der WM. Beim Schwesterunternehmen Lieferando in Deutschland legten Hot Wings stark zu, während in Österreich während der ersten drei Länderspiele insgesamt rund 14’000 Liter Getränke bestellt wurden.

 

Quelle: Just Eat Schweiz
Bildquelle: Just Eat Schweiz