Warum moderne Autos kaum noch rosten – und wo die Gefahr weiterhin lauert
von belmedia Redaktion Allgemein Auto Magazine Mobilität motor.ch motortipps.ch nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz Themen Ⳇ Verbreitung
Durchgerostete Kotflügel, löchrige Schweller und zerfressene Unterböden waren früher für viele Autofahrer ein teures Ärgernis. Heute sind solche Schäden bei jüngeren Fahrzeugen deutlich seltener. Moderne Autos können selbst nach 15 Jahren noch eine weitgehend rostfreie Karosserie besitzen. Möglich machen das verzinkte Bleche, aufwendige Lackierverfahren und ein wesentlich besserer Korrosionsschutz. Noch in den 1970er- und 1980er-Jahren konnte Rost das wirtschaftliche Ende eines Autos bedeuten, obwohl Motor und Getriebe weiterhin funktionierten. Feuchtigkeit drang in Blechfalze ein, Streusalz beschleunigte die Korrosion und beschädigte Lackstellen wurden zu Ausgangspunkten grossflächiger Rostschäden. Heute schützen Hersteller die Karosserie bereits während der Produktion mit mehreren aufeinander abgestimmten Verfahren. Gerade in der Schweiz ist dieser Fortschritt bedeutend. Schnee, Streusalz, Bergstrassen und wechselnde Temperaturen setzen Fahrzeugen im Winter erheblich zu. Trotzdem überstehen moderne Autos diese Belastungen oft erstaunlich gut. Vollständig verschwunden ist das Rostproblem allerdings nicht. Besonders Fahrwerksteile, Bremsleitungen, beschädigte Unterböden und unsachgemäss reparierte Karosserien bleiben gefährdet.
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