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Pferderatgeber: Haltung, Gesundheit und Ausbildung richtig einordnen

Pferdesport beginnt lange vor dem Aufsteigen. Haltung, Fütterung, Gesundheitsvorsorge, Ausbildung und eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten bestimmen, ob das Zusammenspiel von Mensch und Pferd sicher und tiergerecht gelingt. Ein verlässlicher Pferderatgeber liefert deshalb keine schnellen Patentrezepte, sondern ordnet Beobachtungen ein, zeigt Entscheidungswege auf und macht deutlich, wann fachliche Unterstützung nötig ist. Die Verantwortung unterscheidet sich je nachdem, ob jemand Reitunterricht besucht, eine Reitbeteiligung übernimmt oder ein eigenes Pferd hält. Mit wachsendem Einfluss steigen auch die Anforderungen an Wissen, Zeit, Organisation und finanzielle Reserven. Gute Entscheidungen entstehen aus genauer Beobachtung, nachvollziehbaren Standards und der Bereitschaft, Trainingspläne oder persönliche Ziele an die Bedürfnisse des Pferdes anzupassen.

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Pferdehaltung verstehen: Bedürfnisse, Stallkonzepte und tägliche Betreuung

Pferdehaltung schafft die Grundlage für Gesundheit, Verhalten und sportliche Entwicklung. Pferde brauchen verlässliche Sozialkontakte, freie Bewegung, geeignetes Raufutter und sichere Ruheplätze. Wie gut ein Stall diese Bedürfnisse erfüllt, zeigt sich im Alltag: beim Fressen, beim Ausweichen, beim Hinlegen und im Zustand jedes einzelnen Tieres. Boxenstall, Offenstall, Aktivstall oder Weidehaltung bezeichnen unterschiedliche Möglichkeiten der Unterbringung. Ihre Qualität hängt von der räumlichen Gestaltung, der Zusammensetzung der Pferde und einer aufmerksamen Betreuung ab. Eine fundierte Einführung betrachtet deshalb die Biologie des Pferdes, die praktische Organisation und die Schweizer Mindestanforderungen gemeinsam.

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Pferdegesundheit verstehen: Vorsorge, Warnzeichen und tägliche Kontrolle

Pferdegesundheit zeigt sich nicht allein daran, ob ein Tier lahmfrei läuft oder seine Futterration frisst. Haltung, Sozialkontakt, Bewegung, Fütterung, Hufzustand, Zähne, Training und seelische Ausgeglichenheit wirken täglich zusammen. Wer das individuelle Normalverhalten eines Pferdes kennt, erkennt kleine Veränderungen oft früher und kann fachliche Hilfe rechtzeitig organisieren. Gesundheitsvorsorge ersetzt weder tierärztliche Untersuchungen noch eine gesicherte Diagnose. Sie schafft jedoch eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen im Stall und im Training. Dazu gehören aufmerksame Beobachtungen, dokumentierte Kontrollen, eine bedarfsgerechte Versorgung und ein Notfallplan, der im entscheidenden Moment ohne langes Suchen funktioniert.

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Pferde ausbilden: Wie Vertrauen, Lernverhalten und gesundes Training zusammenspielen

Die Ausbildung eines Pferdes ist kein geradliniger Weg vom ersten Anführen bis zu anspruchsvollen Lektionen. Sie verbindet Vertrauen, körperliche Entwicklung, verständliche Signale und zahlreiche Wiederholungen, die weder überfordern noch abstumpfen dürfen. Gute Pferdeausbildung zeigt sich deshalb weniger an spektakulären Übungen als an einem Tier, das aufmerksam mitarbeitet, seine Aufgaben körperlich bewältigen kann und auch in ungewohnten Situationen ansprechbar bleibt. Ausbildung betrifft zugleich den Menschen. Sitz, Timing, Beobachtungsgabe und Fachwissen entscheiden darüber, ob eine Hilfe verständlich ankommt oder widersprüchlich wirkt. Ein tragfähiges Konzept berücksichtigt daher Lernverhalten, Haltung, Gesundheit und das angestrebte Einsatzgebiet. Dressur, Springen, Gelände, Fahren oder Freizeitreiten bauen auf gemeinsamen Grundlagen auf, entwickeln daraus aber unterschiedliche Schwerpunkte.

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Westernreiten verstehen: Reitweise, Ausrüstung und Disziplinen im Überblick

Westernreiten ist weit mehr als ein tiefer Sattel, ein lockerer Zügel und die äussere Anlehnung an die amerikanische Ranchkultur. Die Reitweise entwickelte sich aus der täglichen Arbeit mit Pferden und Rindern, bei der Ausdauer, Selbstständigkeit und schnelle Reaktionen entscheidend waren. Im modernen Pferdesport umfasst sie ein breites Spektrum: von präziser Grundausbildung und gelassenem Freizeitreiten über Trail und Ranch Riding bis zu dynamischen Reining-Manövern. Die einzelnen Disziplinen stellen sehr unterschiedliche Anforderungen, beruhen aber auf gemeinsamen Grundlagen. Ein Westernpferd soll sich ausbalanciert bewegen, Gewichts- und Schenkelhilfen verstehen und auch bei losem Zügel aufmerksam bleiben. Voraussetzung dafür ist eine schrittweise Ausbildung, bei der die Hilfen zuerst deutlich erklärt und später verfeinert werden. Ausrüstung, Trainingsmethode und sportlicher Ehrgeiz müssen dabei stets mit Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes vereinbar bleiben.

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Endurance im Pferdesport: Ausdauer, Tierwohl und der Weg zum ersten Distanzritt

Endurance verbindet lange Geländestrecken mit präzisem Tempogefühl, sorgfältiger Vorbereitung und laufender Gesundheitsbeurteilung. Im Distanzreiten entscheidet sich sportlicher Erfolg daran, wie gut Pferd und Reiter ihre Kräfte einteilen und wie sicher das Pferd die Belastung bewältigt. Tierärztliche Kontrollen vor, während und nach dem Wettkampf gehören zur Disziplin selbst. Der Weg reicht von kurzen Prüfungen mit begrenztem Tempo bis zu internationalen Rennen über 160 Kilometer. Dazwischen liegen Ausbildung, schrittweiser Konditionsaufbau und viele Entscheidungen über Boden, Wetter, Versorgung und Erholung. Wer Endurance verstehen will, muss deshalb den gesamten Ablauf betrachten: vom Alltag im Stall bis zur Verfassung des Pferdes nach dem Ziel.

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Gespannfahren verstehen: Pferde, Fahrkunst und Wettkampf

Gespannfahren verbindet Pferdeausbildung, präzise Hilfengebung und Fahrzeugtechnik zu einer eigenständigen Disziplin des Pferdesports. Vom ruhigen Einspänner auf einem Feldweg bis zum Vierspänner im Marathonhindernis müssen Pferde, Fahrer und Beifahrer als Team zusammenarbeiten. Dressur, Geländefahren und Kegelfahren zeigen dabei unterschiedliche Seiten derselben Grundlage: Ein Gespann lässt sich nur zuverlässig führen, wenn Ausbildung, Ausrüstung und Belastung zusammenpassen. Die Kutsche schafft einen besonderen Abstand zwischen Mensch und Pferd. Der Fahrer sitzt hinter dem Tier und muss Bewegungen, Reaktionen und den Weg des gesamten Gespanns vorausschauend beurteilen. Für den Einstieg braucht es deshalb mehr als reiterliche Erfahrung oder Freude an historischen Wagen. Fahrunterricht, geeignete Lehrpferde und ein Verständnis für die Kräfte zwischen Pferd und Fahrzeug bilden die Basis.

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Voltige verstehen: Training, Pferd und Wettkampf im Zusammenspiel

Voltige verbindet Akrobatik, Turnen und Pferdesport zu einer anspruchsvollen Disziplin. Während das Pferd gleichmässig auf einem Zirkel läuft, führen einzelne Sportler oder Gruppen auf seinem Rücken vorgeschriebene Übungen und frei gestaltete Bewegungsfolgen aus. Was leicht und fliessend erscheint, beruht auf systematischem Training, genauer Abstimmung und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Pferd. Der Einstieg beginnt weit vor spektakulären Figuren im Galopp. Gleichgewicht, Körperspannung, Beweglichkeit und sicheres Fallen werden zunächst am Boden und auf dem Holzpferd aufgebaut. Gleichzeitig lernen Nachwuchsvoltigierende, das Verhalten des Pferdes zu beobachten und seine Bedürfnisse zu respektieren. Erst dieses Zusammenspiel macht Voltige zu einer eigenständigen Pferdesportart.

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Dressur verstehen: Ausbildung, Lektionen und Verantwortung im Pferdesport

Dressur ist die systematische gymnastische Ausbildung eines Pferdes und zugleich eine anspruchsvolle Wettkampfdisziplin. Im Mittelpunkt stehen Gleichgewicht, Beweglichkeit, Kraft und eine immer feinere Verständigung zwischen Pferd und Reiter. Was in einer gelungenen Prüfung leicht und selbstverständlich wirkt, entsteht über Jahre aus sorgfältiger Basisarbeit, wiederholten Übergängen und einer Belastung, die dem körperlichen sowie psychischen Entwicklungsstand des Pferdes entspricht. Die Disziplin reicht von einfachen Bahnfiguren und präzisen Gangartwechseln bis zu Piaffe, Passage, Pirouetten und Serienwechseln im internationalen Spitzensport. Alle Stufen beruhen jedoch auf denselben Grundlagen: einem klaren Takt, einem losgelassenen Bewegungsablauf, einer elastischen Verbindung und der Fähigkeit des Pferdes, zunehmend mehr Gewicht mit der Hinterhand zu tragen. Dressur wird damit zur Schule der Balance – und zu einer dauernden Prüfung der Verantwortung gegenüber dem Pferd.

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Springreiten verstehen: Ausbildung, Parcours, Regeln und Pferdewohl

Springreiten verbindet Bewegungsgefühl, technische Präzision und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd. Ein gelungener Parcours entsteht durch eine Ausbildung, in der Rhythmus, Balance und Vertrauen zusammenwachsen. Dieser Einstieg erklärt die Grundlagen, unterschiedliche Hindernisse, die Schweizer Turnierregeln und die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Weg in den Sport. Vom ersten Cavaletti bis zum anspruchsvollen Turnierparcours bleibt die zentrale Aufgabe gleich: Das Pferd soll einen Sprung aufmerksam, kontrolliert und mit einem passenden Bewegungsablauf überwinden können. Dafür braucht es verständliche Hilfen, einen ausbalancierten Reiter und eine Ausbildung, die körperliche und mentale Entwicklung berücksichtigt. Die Höhe der Hindernisse zeigt dabei nur einen Teil der Schwierigkeit.

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Weltmeister Guerdat bleibt Nummer 4 der Welt

Steve Guerdat gehört auch nach seinem Weltmeistertitel in Aachen zur absoluten Spitze des internationalen Springreitens. In der aktuell veröffentlichten Longines-Weltrangliste liegt der 44-jährige Jurassier mit 3074 Punkten auf Rang vier und ist damit der bestklassierte Schweizer. Hinter ihm bleibt Martin Fuchs auf Rang 15 ein weiterer Schweizer Vertreter in der erweiterten Weltspitze. Guerdat hatte sich am 23. August in Aachen mit Dynamix de Bélhème zum Weltmeister gekrönt. Die 13-jährige Stute blieb in den entscheidenden Runden ohne Springfehler und bescherte dem Schweizer einen der grössten Erfolge seiner bereits aussergewöhnlichen Karriere. Nur drei Wochen später bestätigte Guerdat seine Form beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary, wo er mit Albführen's Iashin Sitte Rang drei erreichte. Damit hat sich Guerdat nach seinem WM-Triumph nicht zurückgezogen, sondern seine Stellung an der Weltspitze unmittelbar bestätigt. Beim Millionen-Grand-Prix in Calgary musste sich der Schweizer im Stechen lediglich Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Einen nächsten internationalen Start von Guerdat führt die FEI derzeit allerdings noch nicht in seinem offiziellen Kalender.

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36 neue Polizisten im Korps: 11 Frauen und 25 Männer schliessen ihre Ausbildung ab

(Kanton SG). 11 neue Polizistinnen und 25 neue Polizisten konnten letzte Woche erfolgreich ihre Ausbildung abschliessen. Die Kantonspolizei St.Gallen gratuliert herzlich und freut sich über 36 neue Kollegen im Korps.

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Pferdesport.ch: Von der ersten Reitstunde bis zum grossen Turnier

Pferdesport ist unglaublich vielseitig. Manche fiebern beim Springen mit, andere lieben die feine Kommunikation in der Dressur. Wieder andere begeistern sich für lange Distanzen, rasante Gespanne, Westernreiten oder die Akrobatik der Voltige. Pferdesport.ch bringt diese unterschiedlichen Welten zusammen und begleitet den Sport ebenso wie die Themen, die im Alltag mit Pferden wichtig sind – von Ausbildung und Haltung bis zu Gesundheit, Rassen und praktischen Ratgebern. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Turniere, Resultate und bekannte Reiter. Pferdesport.ch richtet sich genauso an Menschen, die selbst reiten, Pferde halten, eine neue Disziplin kennenlernen oder einfach mehr über das Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd erfahren möchten. So entsteht ein Portal, das sportliche Aktualität mit Wissen für den Alltag verbindet.

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28 neue Polizeiangehörige in Pflicht genommen – Zuger Polizei begrüsst ihre neuen Gspändli

(Zug ZG). Am vergangenen Freitag feierte die Zuger Polizei die Inpflichtnahme von 28 neuen Polizeiangehörigen. Zwei Polizistinnen und 14 Polizisten haben ihre zweijährige Ausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen und wurden feierlich für das Korps der Zuger Polizei in Pflicht genommen.

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25 Jahre im Dienst: Regierungsrat würdigt langjährigen Mitarbeiter der Kantonspolizei

(Uri UR). Josef Gamma-Zgraggen, Disponent im Amt für die Kantonspolizei, ist am 1. Oktober 2001 in die Kantonsverwaltung eingetreten und erfüllt somit am 30. September 2026 das 25. Dienstjahr. Der Regierungsrat gratuliert Josef Gamma-Zgraggen zum Dienstjubiläum und dankt ihm für die geleistete Arbeit.

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Eine der ersten Polizistinnen im Kanton geht in Pension – 30 Jahre im Dienst der Sicherheit

(Kanton SZ). Im Jahr 1992 war Wm Margrit Wechsler eine der ersten Frauen, welche die Ausbildung zur Polizistin im Kanton Schwyz absolvierten. Ende September 2026 geht sie in den wohlverdienten Ruhestand.

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Hand auf die Polizeifahne: 28 Korpsangehörige verpflichten sich feierlich für ihren Dienst

(Zug ZG). Am Freitag (25. September 2026) hat Sicherheitsdirektorin Laura Dittli fünf Frauen und 23 Männer als neue Zuger Polizeiangehörige in die Pflicht genommen. Die feierliche Zeremonie fand im Theater Casino in Zug statt.

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Polizeiposten nimmt Betrieb auf – Ausbildung, Ermittlungen und Einsätze unter einem Dach

(Épalinges VD). Am 1. September 2026 hat die Waadtländer Kantonspolizei ihren neuen Gendarmerieposten in Épalinges an der Route de la Croix-Blanche 42 eröffnet. Von Anfang an als Ort der Bürgernähe, Zusammenarbeit und Wissensvermittlung konzipiert, ist er Teil eines modernen Sicherheitskonzepts, das auf der Zusammenarbeit der vor Ort tätigen Akteure und auf der Nähe zur Bevölkerung in einer stark wachsenden Region beruht.

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