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Rumänien verbietet Pelztierzucht ab 2027: Erfolg für Tierschutzorganisationen

Das rumänische Parlament hat mit grosser Mehrheit einen bahnbrechenden Beschluss gefasst: Ab 2027 ist die Zucht, Haltung und Tötung von Chinchillas und Nerzen für Pelzprodukte verboten. Die beiden Tierarten sind in Rumänien die einzigen, die bislang noch für die Pelzproduktion gezüchtet werden. Im Jahr 2023 gab es in Rumänien noch sieben Chinchilla-Farmen mit über 7'500 Tieren. Bei den Nerzen ist lediglich die Anzahl der produzierten Felle bekannt: 2023 waren es 255'000. Rumänien ist damit das 22. europäische und das 16. EU-Land, das ein solches Verbot beschlossen hat.

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Wolfsüberwachung: Rechtsgrundlage für Sender im Kanton Glarus

Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, einer Rechtsgrundlage für ein Pilotprojekt zum Besendern von Wölfen zuzustimmen und eine entsprechende Motion als erledigt abzuschreiben. Im 25. April 2023 reichten Landrat Franz Freuler, Glarus, und Unterzeichnende die Motion „Ergänzung des Artikels 14 der Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz“ ein.

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Tierleid ohne Ende: Handlungsbedarf bei Tiertransporten an EU-Grenzen

Seit 15 Jahren dokumentieren Animal Welfare Foundation (AWF) und Animals` Angels (AA) die Folgen von Tierexporten aus der Europäi-schen Union (EU) in die Türkei. Immer wieder bleiben Tiertransporte an der Grenze im sogenannten Niemandsland zwischen Bulgarien und der Türkei stecken. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen melden AWF und AA einen Tiertransport mit Rindern. Dieser wird seit dem 18. Oktober 2024 festgehalten und darf weder in die Türkei einfahren noch in die EU zurückkehren.

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Trauriger Verlust: Moschusochsenweibchen „Maike“ verstirbt an Vergiftung

Die unglückliche Verkettung mehrerer Umstände hat den Tod eines unserer Tiere nach sich gezogen. Am 11.10. 2024 ist das bereits 15-jährige Moschusochsenweibchen „Maike“ an einer schweren Pansenübersäuerung und Darmentzündung gestorben. Als Ursache wurde am Institut für Tierpathologie der Universität Bern ein Übermass an gefressenen Eicheln diagnostiziert. 2024 ist ein sogenanntes Mastjahr bei Eichen, Buchen und Ahornbäumen.

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Undercover-Einsatz: Leid in deutscher Entenmast aufgedeckt

Tierrechtlerin Lisa Wilhelm von ANINOVA e.V. (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) nahm Schauspieler Daniel Noah (bekannt aus Tatort/ ARD, GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN / RTL oder SOKO Köln / ZDF) auf einen Undercover Einsatz für die Tiere mit. Gemeinsam hatten sie die Mission, das Leid von Mastenten aufzuzeigen und einige wenige von ihnen zu retten. Weitere Informationen hier. Über 15 Mio. Enten werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, doch nur die wenigsten wissen, unter welchen Umständen die Tiere leben und leiden. Auch Daniel Noah war dies bisher nicht bekannt und umso emotionaler nahm ihn die Aktion mit, die weit nach Mitternacht stattfand. Der Lebensraum der Enten beschränkt sich in der Intensivhaltung auf trostlose Hallen. Dort werden bis zu 8.000 Enten, auf verkotetem Stroh, ohne Tageslicht und frischer Luft auf max. zwei DIN A 4 Blättern Platz pro Tier, gehalten.

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Invasive Quagga-Muschel breitet sich in Zentralschweizer Seen aus

Die Seen der Zentralschweizer Kantone sind mittels eDNA auf das Vorkommen von Quagga-Muscheln untersucht worden. Die Ergebnisse bestätigen die Ansiedlung der invasiven Art in Zuger- und Vierwaldstättersee. Erfreulicherweise konnte sie in den weiteren beprobten Seen der Zentralschweiz nicht nachgewiesen werden. Die Quagga-Muschel stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres und hat sich seit 2014, als sie erstmals in der Schweiz nachgewiesen wurde, in mehreren grossen Schweizer Seen angesiedelt (Genfer-, Neuenburger-, Bieler- und Bodensee). Einmal im Gewässer etabliert, verändert sie die Artenzusammensetzung stark, was sich negativ auf das aquatische Ökosystem auswirkt. Des Weiteren verursacht die Quaggamuschel grosse Schäden an Infrastrukturen wie Trinkwasserversorgungen und Heizsystemen, da die mikroskopisch kleinen Larven leicht in die Rohre gelangen, sich dort ansetzen und diese mit der Zeit verstopfen.

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Madagassische Raritäten im Zoo Zürich: Neue Becken für bedrohte Fischarten

In den Becken des Aquariums des Zoo Zürich hat es einige Veränderungen gegeben. Neu leben in drei Becken ausschliesslich Fische, die nur auf Madagaskar vorkommen und die alle gefährdet sind. Unter ihnen auch eine der seltensten Fischarten der Welt: Der Mangarahara-Buntbarsch. Er ist in der Wildnis so gut wie ausgestorben. Sein Überleben wird zurzeit durch die Forschung und Zucht in Zoos gesichert. Madagaskar ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Erdgeschichtlich vor über 150 Millionen Jahren vom Festland getrennt, konnte sich die Natur auf Madagaskar ungestört entwickeln und eigene Wege gehen. So sind Arten entstanden, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt.

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WWF-Bericht: Drastischer Rückgang der Wildtierpopulationen

In den vergangenen 50 Jahren ist die durchschnittliche Grösse der beobachteten Wildtierpopulationen um 73 Prozent zurückgegangen. Zudem stehen wichtige Ökosysteme auf der ganzen Welt vor dem Kollaps. Diesen katastrophalen Trend zeigt der heute veröffentlichte WWF Living Planet Index, der 35’000 Populationstrends und 5’495 Arten von Amphibien, Vögeln, Fischen, Säugetieren und Reptilien umfasst. Unser Ernährungssystem und der fortschreitende Klimawandel sind wesentliche Ursachen für den wachsenden Druck auf die beobachteten Populationen.

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Flachmoore: Lebensräume für bedrohte Arten und wichtiger Wasserspeicher

Der Kanton Luzern hat 2023 mittels Feldbegutachtungen den Zustand all seiner Flachmoore von nationaler Bedeutung erhoben. Die Resultate sind nun ausgewertet und zeigen, welche Objekte intakt sind und wo Handlungsbedarf besteht. Es gilt, die artenreichen und auch für den Wasserhaushalt wichtigen Gebiete möglichst ungeschmälert zu erhalten. Der Kanton Luzern ist naturräumlich ein wassergeprägter Kanton. Neben rund 60 Hochmooren umfasst er auch insgesamt 101 Flachmoore von nationaler Bedeutung. Letztere nehmen eine Fläche von total rund 2’350 Hektaren ein, wobei die Mehrheit dieser Objekte im Entlebuch liegt.

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Pixel Zoo Jungle: Zoo Zürich und Projektil vereinen Kunst und Naturschutz

Der Zoo Zürich und das international bekannte Künstlerkollektiv Projektil machen gemeinsame Sache: die neuste Installation Pixel Zoo Jungle entstand in enger Zusammenarbeit und nimmt das Publikum mit auf eine einzigartige und immersive Reise mitten in die faszinierenden Regenwälder dieser Welt. Natur- und Artenschutz sind zentrale Aufgaben des Zoo Zürich als Naturschutzorganisation. Da liegt es nahe, auch auf neuen Wegen die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken. "Die Artenvielfalt auf unserem Planeten steht massiv unter Druck. Schon heute verlieren wir rund 150 Arten pro Tag! Als Kunstformat bietet Pixel Zoo Jungle die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen zu erreichen und sie für den Natur- und Artenschutz zu begeistern", sagt Zoodirektor Severin Dressen.

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30 Jahre Wolf in der Schweiz: Zwischen Konflikten und Erfolgsgeschichten

Heute vor 30 Jahren wurde der erste Hinweis auf die natürliche Rückkehr des Wolfes in die Schweiz registriert. Während Konflikte die Diskussion prägen, geraten die positiven Auswirkungen der Rückkehr oft in Vergessenheit. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) organisiert in den nächsten 12 Monaten Aktionen und Veranstaltungen zum Jubiläum. Seit 30 Jahren leben Wölfe wieder in der Schweiz. Ihre Rückkehr ist eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz und positiv für das Ökosystem Wald. Doch genau heute vor 30 Jahren, am 2. Oktober 1994, wurden im Val Ferret im Unterwallis erstmals von Wölfen gerissene Nutztiere entdeckt - der erste Hinweis auf die Rückkehr des Wolfes in die Schweiz, Jahrzehnte nach seiner Ausrottung. Dieser Konflikt prägt die Diskussion bis heute und überlagert die positiven Aspekte der Rückkehr.

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Tierschutz beginnt im Tierheim: VIER PFOTEN ruft zur Adoption statt Kauf auf

Vor 99 Jahren wurde der Welttierschutztag ins Leben gerufen, um Menschen zu ermutigen, sich für das Wohl von Tieren stark zu machen. Anlässlich dieses Jahrestages möchte die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN Menschen dazu ermutigen, sich auf der Suche nach einem neuen Familienmitglied immer zuerst in einem lokalen Tierheim umzusehen. Die Adoption bietet die Chance, einen treuen, vierbeinigen Begleiter zu bekommen und einem Tier zu helfen. VIER PFOTEN gibt Tipps, was man bei einer Adoption beachten sollte. Ein Leben ohne Haustier ist heutzutage für immer mehr Menschen kaum noch vorstellbar. Unsere Tiere unterstützen uns in vielen Lebenslagen. Sie sind treue Begleiter, die Freude verbreiten und uns in schweren Momenten auch trösten können. Und die beste Chance einen solchen Lebensbegleiter zu finden, haben Sie in Tierheimen, wo unterschiedliche Tiere sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Mit einer solchen Adoption gibt man einem Tier die Chance auf ein liebevolles Zuhause.

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Weihnachtsfreude für Tierheime: SUST-Truck bringt Futterspenden zu Tieren

Zu Weihnachten gibt es eine schöne Bescherung für Schweizer Tierheime. Der Weihnachtstruck der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ist auch dieses Jahr - als Dank für deren unermüdlichen Einsatz - mit Geschenken in Form von Futterspenden unterwegs. Tierheime in der Schweiz kümmern sich um Tausende von Hunden, Katzen und anderen Tieren, die ihr Zuhause verloren haben. Sie sorgen mit Fachwissen dafür, dass sich die Tiere sicher und geborgen fühlen, meist mit beschränkten finanziellen Mitteln. Zur täglichen Pflege der Tiere kommt die aufwändige und beschwerliche Geldbeschaffung hinzu. Mehr heimatlose Tiere, teureres Futter und steigende Preise: Das spüren auch die SUST-Partnertierheime deutlich.

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Artenmanagement im Zoo Zürich: Erdmännchen an Hyänen verfüttert

Der Zoo Zürich hat heute drei Tiere aus der bestehenden Erdmännchen-Gruppe im Zoo entnommen, getötet und an die Hyänen verfüttert. Dies aus Gründen des Artenmanagements. Erdmännchen leben in grossen Familiengruppen zusammen. So auch im Zoo Zürich. Jeder Gruppe steht ein dominantes Paar vor, welches sich in der Regel als einziges fortpflanzt. Dies jedoch bis zu vier Mal im Jahr. Jeder Wurf umfasst ein bis fünf Jungtiere. In der Folge wächst die Erdmännchen-Gruppe kontinuierlich. Aktuell ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Daher wurden heute drei Tiere entnommen.

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Welttierschutztag: Tierquälerei bleibt in der Schweiz ein grosses Problem

Alljährlich findet am 4. Oktober der Welttierschutztag statt. Es wird des heiligen, tierverbundenen Franz von Assisi gedacht und die Bevölkerung daran erinnert, dass auch in der Schweiz Tiere häufig schlecht behandelt, böswillig verletzt, vernachlässigt oder ausgesetzt werden. Jahr für Jahr zahlreiche Tierschutzmeldungen: Obwohl die Schweiz im internationalen Vergleich über ein relativ strenges Tierschutzgesetz verfügt, bleibt die Anzahl Tierschutzmeldungen jedes Jahr unverändert hoch. Tiere können sich nicht wehren oder selbst helfen; die Verantwortung liegt immer beim Menschen. Tierquälerei gemäss Artikel 26 TSchG umfasst u. a. die vorsätzliche Misshandlung, die Vernachlässigung, das Aussetzen, die unnötige Überanstrengung sowie die Missachtung der Würde von Tieren.

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Katzenstress beim Umzug vermeiden: Tipps für einen reibungslosen Wohnungswechsel

Zum offiziellen Zügeltermin am 30. September werden auch in diesem Herbst wieder viele Stubentiger in ein neues Zuhause ziehen. Während Halter sich über die neuen vier Wände freuen, ist der Wohnungswechsel für Katzen meist ein Horror. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat Tipps zusammengestellt, damit die „Züglete“ ohne Katzenjammer über die Bühne geht.

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Neuer Grevyzebra-Hengst in der Lewa Savanne angekommen

Auf der Lewa Savanne lebt ein neuer Grevyzebra-Hengst. Die Männchen der Grevyzebras sind territoriale Einzelgänger, die ein Revier beanspruchen und dies auch verteidigen. Daher ist der Hengst seit Juli Schritt für Schritt an das Leben in Gesellschaft mit anderen Tierarten gewöhnt worden. Inzwischen hat er sich gut eingelebt und seinen Platz in der Savannen-WG gefunden. Das Leben in einer WG kann anspruchsvoll sein. Fehlen klare Regeln, gibt es früher oder später garantiert Zoff. Und selbst wenn Regeln vorhanden sind, braucht es trotzdem immer auch eine gewisse Toleranz- und Anpassungsfähigkeit. Was für menschliche Wohngemeinschaften gilt, gilt in gewisser Weise auch für tierische. Und so musste unser neuer Grevyzebra-Hengst erst einmal lernen, wie das mit dem Zusammenleben auf der Lewa Savanne funktioniert.

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SUST leistet Soforthilfe für Tiere nach Sturm Boris in Rumänien

Der Sturm Boris hat in der rumänischen Region Galati erhebliche Schäden verursacht und viele Menschen und Tiere in eine verzweifelte Lage gebracht. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ist vor Ort, um dringend benötigte Soforthilfe zu leisten. Das Team vom SUST-Tierheim und dem SUST-Tierwaisenhospital (OAH) in Galati reagiert auf das Ausmass der Katastrophe mit Soforthilfe in Form von Futterspenden, medizinischer Versorgung und lebensrettenden Massnahmen für Tiere, die durch die Überschwemmungen in Not geraten sind. Lilu Gal, Managerin des Tierwaisen Hospitals in Galati ist erschüttert über das Ausmass: "Unzählige Hunde ertranken an ihren Ketten – wir sind froh, können wir denjenigen Tieren, die überlebt haben und ihren Menschen helfen"

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