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Tag der Versicherer St.Gallen – Prävention, Resilienz und psychische Gesundheit im Fokus

Naturgefahren, Cyberangriffe und die starke Zunahme psychischer Erkrankungen zeigen, wie wichtig tragfähige Versicherungslösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wie Risiken auch künftig tragbar und finanzierbar bleiben, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Tag der Versicherer in St. Gallen. Für eine zweite Amtsperiode als Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV bestätigt wurde Stefan Mäder. Neu in den Vorstand gewählt wurden Mirjam Bamberger, Patric Deflorin und Peter Giger.

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Apps und Wearables unterstützen Herzpatienten bei Bewegung und Rehabilitation

Smartphone-Apps und Fitness-Tracker können Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen dabei helfen, sich regelmässiger zu bewegen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Pennsylvania State University und der University of Maryland. Digitale Technologien könnten damit eine wichtige Ergänzung zur klassischen Rehabilitation werden. Die Wissenschaftler analysierten 14 klinische Studien mit mehr als 1'000 Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Gesundheitshelfer die körperliche Aktivität messbar steigern können.

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Smartphone-Nutzung der Eltern kann Bindung und Wohlbefinden von Kindern belasten

Kinder und Jugendliche leiden nicht nur unter ihrer eigenen Bildschirmzeit. Eine neue Studie zeigt, dass auch die Smartphone-Nutzung der Eltern Auswirkungen auf die emotionale Entwicklung haben kann. Forscher warnen, dass häufige Ablenkung durch Mobiltelefone die Bindung zwischen Eltern und Kindern beeinträchtigen kann. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam des Center for Research and Innovation von Newport Healthcare in den USA. Die Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung von Bezugspersonen und dem Bindungsverhalten von Jugendlichen.

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Forscher warnen: E-Zigaretten sind keine sichere Alternative zum Rauchen

E-Zigaretten gelten vielen Rauchern als weniger schädliche Alternative zur klassischen Zigarette. Eine gross angelegte Studie südkoreanischer Forscher kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis: Wer nach dem Rauchstopp auf E-Zigaretten umsteigt, weist ein deutlich höheres Risiko für Lungenkrebs auf als Menschen, die vollständig auf Nikotinprodukte verzichten. Zu diesem Schluss gelangen Forscher der Seoul National University und der Hallym University. Die Untersuchung basiert auf Gesundheitsdaten von mehr als 4,5 Millionen Menschen und zählt zu den bislang grössten Studien zu den langfristigen Folgen von E-Zigaretten.

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Alzheimer-Prävention: Studie sieht Vorteile eher bei mediterraner Ernährung als bei Fischöl

Omega-3-Fettsäuren aus Nahrungsergänzungsmitteln erreichen zwar das Gehirn, bieten jedoch offenbar nur begrenzten Schutz vor Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Keck Medicine of USC. Trotz steigender Werte im Gehirn konnten weder das Gedächtnis noch die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert werden. Omega-3-Präparate aus Fischöl gelten seit Jahren als mögliche Unterstützung für die Gehirngesundheit. Viele Menschen nehmen sie in der Hoffnung ein, altersbedingten kognitiven Einschränkungen oder Alzheimer vorzubeugen. Die aktuelle Untersuchung stellt diesen Nutzen jedoch infrage.

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Mit dem RAYMON DUROK aktiv unterwegs: Neues E-MTB für Sport und Outdoor-Abenteuer

Mit dem DUROK präsentiert RAYMON ein neues Full-Power E-Mountainbike, das die Leistungsfähigkeit des Avinox M2S-Antriebs mit einer robusten, alltagstauglichen und servicefreundlichen Plattform verbindet. Das E-MTB bietet bis zu 150 Nm Drehmoment, 1'500 Watt Spitzenleistung, 150 Millimeter Federweg und eine entnehmbare 800-Wh-Batterie. Entwickelt wurde das DUROK für lange Anstiege, anspruchsvolle Trails und intensive Bikepark-Einsätze. Dabei standen neben maximaler Performance auch Haltbarkeit, Wartungsfreundlichkeit und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis im Fokus.

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Sommer im Hotel Gut Sein: Natur, kulinarischen Genuss und Entschleunigung im Lavanttal

Das Hotel Gut Sein im Kärntner Lavanttal ist ein bewusst klein gehaltenes Refugium mit nur neun Zimmern – persönlich geführt, ruhig gelegen und eingebettet in die Natur. Das Haus setzt auf eine klare Idee: entschleunigen und mit allen Sinnen erleben. Ruhe und echte Erlebnisse prägen den Aufenthalt. Mit sicherem Gespür für das Wesentliche verbindet das Gut Sein Rückzug mit einem Sommer, der aktiv ist, genussvoll und voller inspirierender Momente.

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Mehr Schweizer Bio-Brot: Coop baut Zusammenarbeit mit Bauern aus

Coop verfolgt das Ziel, sämtliche Bio-Brote künftig aus Schweizer Knospe-Getreide herzustellen. Gemeinsam mit Bio Suisse hat das Unternehmen ein Projekt gestartet, das den Anbau von Bio-Brotgetreide fördert und gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten für weitere Fruchtfolge-Kulturen schafft. Mit diesem langfristigen Engagement stärkt Coop den Landwirtschaftsstandort Schweiz, unterstützt den nachhaltigen Bio-Landbau und schafft verlässliche Perspektiven für Schweizer Produzenten.

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KI-gesteuerte Hirnstimulation verbessert Gehen bei Parkinson-Patienten deutlich

Menschen mit Parkinson, die unter Gehstörungen leiden, könnten ihre Beweglichkeit künftig deutlich verbessern. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) haben gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen Medtronic eine KI-gestützte Form der Tiefen Hirnstimulation (THS) entwickelt, die sich in Echtzeit an die Bewegungen der Patienten anpasst. Die Tiefe Hirnstimulation wird seit mehr als drei Jahrzehnten zur Behandlung motorischer Störungen eingesetzt. Weltweit haben bislang über 200'000 Patienten entsprechende Implantate erhalten. Diese senden kontinuierlich elektrische Impulse an bestimmte Hirnregionen, um Symptome wie Zittern und Muskelsteifheit zu reduzieren.

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Weniger Muskelkraft, mehr Krebsrisiko? Forscher entdecken biologischen Mechanismus

Alternde Muskeln tragen zum Krebswachstum bei, da sie weniger extrazelluläre Vesikel freisetzen. Dabei handelt es sich um winzige Partikel, über die Zellen miteinander kommunizieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Duke-NUS. Die Forschenden zeigen zudem, dass Sport die geschwächte Schutzfunktion teilweise wiederherstellen kann. Mit zunehmendem Alter verändert sich nicht nur die Menge, sondern auch die Zusammensetzung der freigesetzten Vesikel. Dadurch werden jene schützenden Signale abgeschwächt, die normalerweise helfen, die Entwicklung von Tumoren zu unterdrücken.

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Cryodukt kombiniert IHHT und Rotlichttherapie für mehr Energie auf Zellebene

Das Zürcher Longevity-Zentrum Cryodukt kombiniert IHHT-Zelltraining (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) mit dem Multi-Cryo-Hacking-System (MCS) zu einem aufeinander abgestimmten Mitochondrien-Protokoll. Die beiden Methoden sollen die Energieproduktion der Zellen gezielt unterstützen – bequem im Sitzen, ohne sportliche Belastung und in weniger als einer Stunde. Anhaltende Erschöpfung, Leistungsabfall oder eine verlangsamte Regeneration nach körperlicher oder geistiger Belastung können mit einer verminderten Leistungsfähigkeit der Mitochondrien zusammenhängen. Die Zellkraftwerke verlieren durch Stress, chronische Entzündungen und Umweltbelastungen an Effizienz. Cryodukt in Zürich setzt deshalb auf die Kombination von IHHT und Rotlichttherapie zur Unterstützung der Mitochondrienfunktion.

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Suva verstärkt Kontrollen zum Schutz von Arbeitern bei hohen Temperaturen

In den nächsten Tagen wird eine Phase mit Temperaturen von über 30 Grad im Schatten erwartet. Insbesondere bei schweren Arbeiten im Freien sind Schutzmassnahmen unerlässlich, um gesundheitlichen Problemen und körperlichen Schädigungen vorzubeugen. Die Suva wird bei ihren Kontrollen verstärkt darauf achten, ob die erforderlichen Schutzmassnahmen umgesetzt werden. Der Klimawandel und die steigenden Sommertemperaturen wirken sich zunehmend auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Freien sowie auf Arbeitszeiten und Arbeitsabläufe aus. Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen. Die Suva zeigt auf, welche Massnahmen dafür notwendig sind und appelliert an Unternehmen, diese rechtzeitig umzusetzen.

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Roboter-Kaninchen Mia soll Einsamkeit lindern und Senioren emotional unterstützen

Das Roboter-Kaninchen „Mia“ soll die Betreuer in Seniorenheimen unterstützen und wird derzeit in Tagesstätten der Stadtverwaltung Madrid getestet, um Ältere mit kognitivem Verfall individuell und emotional zu stimulieren. Experten der Universidad Carlos III de Madrid (UC3M) haben dem kleinen künstlichen Wesen die Fähigkeit gegeben, auf natürliche und personalisierte Weise mit Menschen zu interagieren.

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Studie warnt vor starkem Anstieg von Demenz und wachsendem Versorgungsdruck

Die Zahl der Demenzfälle wird bei steigender Lebenserwartung in Deutschland von heute etwa 1,3 Mio. auf bis zu 2,1 Mio. im Jahr 2060 ansteigen und das Gesundheitssystem vor massive Herausforderungen stellen. Das zeigen aktuelle Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln.

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KI-Puppe gegen Einsamkeit: Südkoreas Senioren erhalten digitale Gesellschaft im Alltag

KI-basierte Puppen, die ihre Besitzer begrüssen, wenn sie vom Einkaufen nach Hause kommen, mit ihnen singen oder Musik abspielen, wenn ihnen langweilig ist, oder sie daran erinnern, Mahlzeiten und Medikamente einzunehmen, sind der neue Hit in Südkorea – dem Land mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist 50 Jahre oder älter. 2024 verzeichnete Südkorea 3.920 „einsame Todesfälle“. Viele Menschen sterben alleine und bleiben lange unentdeckt. Das Start-up Hyodol will das mit seinen gleichnamigen Puppen ändern.

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Mini-Implantat SEED stimuliert Nerven gezielt und soll Schmerzen nachhaltig lindern

Mit der „Stimulating Electrode for Electroceutical Delivery (“SEED”)“ wollen Forscher der NYU Abu Dhabi und der Cleveland Clinic Abu Dhabi chronische Schmerzen und Bewegungsstörungen, die auf Nervenschäden zurückzuführen sind, therapieren. Dazu ist nicht einmal eine OP nötig, heisst es. Das Gerät, das so gross ist wie ein Samenkorn, wird minimalinvasiv mit einer Spritze injiziert. Es steuert die Nervenaktivität ohne Batterien oder Kabel und ermöglicht so eine einfachere und weniger invasive Methode zur Behandlung neurologischer Erkrankungen.

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Mehr Sonnenstunden erhöhen UV-Belastung: Krebsliga empfiehlt konsequenten Schutz

Im Juni steigen in der Regel nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Sonnenstunden. Daten von Meteo Schweiz zeigen, dass heute in den meisten Gebieten der Schweiz mehr Sonnenstunden gemessen werden als in den letzten Jahrzehnten. Mehr Sonnenstunden bedeuten, dass UV-Strahlung während längerer Zeit ungehindert die Erdoberfläche erreicht. Umso wichtiger ist es, unsere Haut wirksam vor UV-Strahlen zu schützen. UV-Schäden der Haut summieren sich über die Jahre und können nicht rückgängig gemacht werden. In der Schweiz ist die Hautkrebsrate höher als in vielen anderen Ländern. Jedes Jahr erhalten 1900 Männer und 1600 Frauen die Diagnose schwarzer Hautkrebs (Melanom), insgesamt also 3500 Menschen in der Schweiz.

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Insel Gruppe wählt Agostino Mattei neu in den Verwaltungsrat des Universitätsspitals

Die Generalversammlung hat am 12. Juni 2026 Agostino Mattei neu in den Verwaltungsrat der Insel Gruppe gewählt. Er ergänzt das strategische Führungsgremium mit umfassender klinischer Expertise, langjähriger Führungserfahrung sowie einem ausgeprägten Verständnis für Innovation, Digitalisierung und die Weiterentwicklung universitärer Medizin.

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