Digitalisierung

Teilzeitarbeit mit Verantwortung: 12 Regeln, damit Führung wirklich funktioniert

Teilzeitarbeit in einer verantwortungsvollen Funktion scheitert selten am Pensum allein. Kritisch wird sie, wenn eine Vollzeitrolle unverändert bestehen bleibt, Entscheidungen an freien Tagen auflaufen und Erreichbarkeit stillschweigend zur Dauerpflicht wird. Tragfähig ist das Modell erst, wenn Arbeitsmenge, Befugnisse, Stellvertretung und Informationsfluss zum vereinbarten Pensum passen. Die Ausgangslage ist für Schweizer Unternehmen relevant: Im zweiten Quartal 2024 arbeiteten 38,7 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 90 Prozent und galten damit in der Schweizer Statistik als teilzeiterwerbstätig. Unter Arbeitnehmenden mit Unternehmensleitungs- oder Vorgesetztenfunktion lag der Anteil im Jahresdurchschnitt 2024 jedoch bei 24,0 Prozent, gegenüber 45,5 Prozent bei Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Die Lücke zeigt: Teilzeit ist verbreitet, der Zugang zu Verantwortung bleibt aber deutlich enger.

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HC Davos verliert 2:6 in Skellefteå – Corvi fliegt raus

Der HC Davos kassiert in der Champions Hockey League die erste Niederlage der Saison. Die Bündner verlieren beim schwedischen Meister Skellefteå AIK mit 2:6. Beim Stand von 2:4 muss Enzo Corvi nach einem Faustschlag mit einer Fünf-Minuten-Strafe vorzeitig vom Eis – die Schweden nutzen das lange Powerplay zu zwei weiteren Treffern. Davos war mit drei Siegen aus den ersten drei CHL-Partien nach Schweden gereist. Auch Skellefteå hatte seine ersten drei Begegnungen gewonnen, womit in der Skellefteå Kraft Arena zwei der formstärksten Teams des bisherigen Wettbewerbs aufeinandertrafen. Lange hält der HCD die Partie trotz des Rückstands offen. Nach dem 2:4 bleibt zumindest die Hoffnung auf eine späte Aufholjagd, ehe Corvis Strafe die Ausgangslage entscheidend verschlechtert. Skellefteå lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und zieht in Überzahl endgültig davon.

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Women’s League startet nach Ambri-Rückzug nur mit sieben Teams

Die PostFinance Women’s League startet mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage in die Saison 2026/27. Nach dem kurzfristigen Rückzug des Frauenteams des HC Ambrì-Piotta umfasst die höchste Schweizer Frauen-Eishockeyliga nur noch sieben Mannschaften. Der Spielplan musste angepasst werden, zudem gibt es in dieser Saison weder Playouts noch einen Absteiger. Der Rückzug der Tessiner hat unmittelbare Auswirkungen auf den gesamten Wettbewerb. Statt der ursprünglich vorgesehenen 28 Qualifikationsspiele bestreitet jedes Team nur noch 24 Partien in der Regular Season. Titelverteidiger und Doublegewinner EV Zug geht erneut als Favorit in die Meisterschaft. Neu dabei ist Lausanne HC Féminin. Die Waadtländerinnen steigen erstmals in der höchsten Schweizer Liga an und haben ihren Kader mit mehreren prominenten Spielerinnen verstärkt. Damit stehen Zug, Bern, Davos, Fribourg-Gottéron, Neuchâtel, die ZSC Lions und Lausanne in dieser Saison im Einsatz.

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Johan Schönbeck verlässt Schweizer Unihockey-Nati nach WM

Johan Schönbeck wird die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 in Finnland verlassen. Der Schwede hat entschieden, nach dem Saisonhöhepunkt im Dezember nicht mehr als Nationaltrainer zur Verfügung zu stehen. Damit endet seine Amtszeit nach knapp vier Jahren. Swiss Unihockey bestätigte den bevorstehenden Abschied des Männer-Nationaltrainers. Schönbeck hatte die Mannschaft am 1. Mai 2023 übernommen und war damals mit einem Vierjahresvertrag als Nachfolger von David Jansson verpflichtet worden. Für seinen Entscheid nennt Schönbeck vor allem persönliche Gründe. Er möchte künftig weniger Zeit von seiner Familie in Växjö getrennt verbringen. Gleichzeitig empfindet er die langen Phasen zwischen den einzelnen Trainingscamps und internationalen Turnieren als zunehmend schwierig.

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Gäste führen statt warten lassen: Registrierung und Besucherfluss

Ein Event beginnt für Gäste nicht mit der ersten Rede oder dem ersten Programmpunkt. Er beginnt auf dem Weg zum Eingang. Wer dort nach dem richtigen Gebäude sucht, vor einer unklaren Registrierung wartet oder nach dem Check-in nicht weiss, wohin es weitergeht, erlebt bereits organisatorische Reibung. Gute Besucherführung macht deshalb Orientierung, Registrierung und Bewegung zu einem zusammenhängenden Teil der Veranstaltungsplanung. Beschilderung allein löst diese Aufgabe nicht. Entscheidend ist, wie viele Menschen wann ankommen, welche Informationen bereits vorab verfügbar sind, wie der Check-in organisiert wird und wo sich Ströme im Gebäude kreuzen. Werden diese Punkte früh geplant, lassen sich Warteschlangen, unnötige Rückfragen und Engstellen deutlich reduzieren. Gleichzeitig verbessert sich die Zugänglichkeit für Menschen, die den Ort nicht kennen oder zusätzliche Unterstützung benötigen.

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Justin Krueger verstärkt Trainerstab der Schweizer Frauen-Nati

Die Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft erhält prominente Unterstützung im Trainerstab. Der frühere National-League-Verteidiger Justin Krueger verstärkt das Team von Head Coach Shannon Miller als Assistent. Für den 39-Jährigen ist es der nächste Schritt vom ehemaligen Profispieler in Richtung Trainerlaufbahn. Krueger wird beim nächsten Zusammenzug der Schweizerinnen rund um die Women’s Euro Hockey Tour in Lahti zum Coaching-Staff gehören. Dort misst sich die Schweiz Ende September und Anfang Oktober mit Schweden, Gastgeber Finnland und Tschechien. Das Turnier ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Frauen-Weltmeisterschaft im November in Dänemark. Für das Nationalteam geht damit der personelle und sportliche Neuaufbau nach der erfolgreichen Olympia-Saison weiter.

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Davos feiert dritten CHL-Sieg – Servette verliert 21 Sekunden vor Schluss

Der HC Davos bleibt in der Champions Hockey League ungeschlagen. Die Bündner gewinnen beim polnischen Meister GKS Tychy mit 4:2 und feiern damit im dritten Spiel den dritten Sieg. Genève-Servette kassiert dagegen beim schwedischen Meister Skellefteå AIK durch ein Gegentor 21 Sekunden vor Schluss eine bittere 2:3-Niederlage. Davos legte in Polen bereits im Startdrittel den Grundstein zum Erfolg. Lukas Frick und der erst 18-jährige Lars Steiner brachten den HCD mit 2:0 in Führung, ehe Filip Zadina im Mitteldrittel auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber antwortete. Servette erlebte derweil in Nordschweden einen dramatischen Abend. Die Genfer gingen früh durch Vincent Praplan in Führung, kämpften sich im Schlussdrittel nach einem 1:2-Rückstand nochmals zurück – und wurden unmittelbar vor der Verlängerung doch noch bezwungen.

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Familiengeschichte bewahren: Fotos, Dokumente und Erinnerungen ordnen

Familiengeschichte liegt selten an einem einzigen Ort. Alte Fotos stecken in Alben und Schachteln, Briefe in Schubladen, Urkunden in Ordnern und digitale Bilder auf Smartphones, Festplatten oder in Cloud-Konten. Hinzu kommen Erinnerungen, die nirgendwo festgehalten sind: Wer auf einem Foto zu sehen ist, warum eine Familie umgezogen ist oder welche Geschichte hinter einem bestimmten Gegenstand steckt. Wer solche Spuren gemeinsam ordnet, schafft mehr als ein aufgeräumtes Archiv. Fotos erhalten Namen und Daten, Dokumente werden in einen Zusammenhang gestellt und persönliche Erinnerungen können ergänzt werden, solange die Menschen noch darüber erzählen können. Entscheidend ist dabei nicht eine perfekte Ahnenforschung, sondern eine Struktur, die auch für andere Familienmitglieder verständlich bleibt und analoges wie digitales Material langfristig zugänglich macht.

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Sandro Schmid steht vor Comeback gegen Pilsen

Fribourg-Gottéron erhält kurz vor dem Start der National League eine wichtige Verstärkung aus dem eigenen Kader zurück. Sandro Schmid steht nach seiner schweren Knieverletzung unmittelbar vor dem Comeback. Der 26-jährige Stürmer soll bereits am Freitag im Champions-League-Spiel gegen den HC Pilsen wieder eingesetzt werden können. Schmid absolvierte am Donnerstag das Mannschaftstraining erstmals wieder ohne das rote Trikot, das ihn während der Aufbauphase vor Körperkontakt geschützt hatte. Damit hat der Freiburger einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zurück in den Spielbetrieb gemacht. Noch vor wenigen Tagen war ein konkreter Termin offen. Bei Gottéron arbeitete Schmid zuletzt weiterhin an seiner Rückkehr nach der Knieverletzung. Nun deutet alles auf ein Comeback beim dritten CHL-Spiel der Saison hin.

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Lian Bichsel ist wieder ein Kandidat für die Schweizer Nati

Der jahrelange Streit um Lian Bichsel und die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist sportlich vorerst beendet. Der 22-jährige Verteidiger der Dallas Stars kann wieder für die Nati aufgeboten werden. Der neue Sportdirektor Patrick von Gunten bestätigt, dass Bichsel wieder als regulärer Kandidat gilt. Wie SwissHabs berichtet, steht einer Rückkehr Bichsels in die Nationalmannschaft damit grundsätzlich nichts mehr im Weg. Eine Garantie für ein Aufgebot gibt es allerdings nicht: Die sportliche Entscheidung liegt bei Nationaltrainer Jan Cadieux und seinem Staff. Für die Schweiz beginnt damit ein neues Kapitel in einer jahrelangen Geschichte. Im Dezember wartet mit den SWISS Ice Hockey Games in Zürich bereits ein hochkarätiger Nati-Termin, bei dem Bichsel theoretisch wieder zum Kreis der Kandidaten gehören könnte.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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HostPress SUMMIT 2026: Grosses WordPress-Event startet am 17. September

Am Donnerstag, 17. September 2026, wird Eppelborn im Saarland zum Treffpunkt der WordPress-Branche. Beim HostPress SUMMIT 2026 erwarten die Teilnehmer Fachvorträge, praxisnahe Einblicke, Networking und eine grosse Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen von HostPress. Das Tagesevent im Veranstaltungszentrum Big Eppel richtet sich an alle, die beruflich mit WordPress, Webentwicklung, Hosting, IT-Sicherheit oder digitalem Marketing arbeiten. Die Teilnahme am gesamten Tagesprogramm ist kostenlos.

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Servette fordert Skellefteå im CHL-Kracher

Genève-Servette steht am Donnerstagabend vor seinem bislang grössten Test in der laufenden Champions Hockey League. Die Genfer gastieren um 19.00 Uhr beim schwedischen Meister Skellefteå AIK. Beide Teams haben ihre ersten beiden CHL-Spiele gewonnen – zudem ist die Partie eine Neuauflage des Finals von 2024. Servette reist mit sechs Punkten nach Nordschweden. Nach dem überzeugenden 6:2 gegen die Eisbären Berlin setzten sich die Grenat auch gegen Storhamar mit 3:2 durch und starteten damit perfekt in die europäische Kampagne. Auch Skellefteå hat noch keinen Punkt abgegeben. Der schwedische Meister gewann zunächst 6:1 bei HK Nitra und setzte sich anschliessend auswärts gegen Adler Mannheim mit 3:1 durch.

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Waltteri Merelä wird neuer Captain des SC Bern

Der SC Bern hat sein Captainteam für die Saison 2026/27 bestimmt. Waltteri Merelä übernimmt das «C» und führt die Berner künftig als Captain aufs Eis. Unterstützt wird der 28-jährige Finne von Benjamin Baumgartner, Alain Graf und Marc Marchon. Merelä gehörte bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten als Assistant zum Führungsteam des SCB. Nun steigt der finnische Stürmer zum Captain auf und übernimmt damit noch mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft. Erstmals wird Merelä das «C» am Donnerstagabend im Testspiel gegen den EHC Biel-Bienne auf der Brust tragen. Der Start in die neue National-League-Saison folgt für Bern am Dienstag, 15. September, auswärts bei den ZSC Lions.

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Evergreen-Content planen: Themen auswählen, aktualisieren und langfristig nutzen

Evergreen-Content entsteht nicht dadurch, dass ein Artikel möglichst allgemein formuliert wird. Langfristig nützlich sind Inhalte, deren Kernfrage über Monate oder Jahre relevant bleibt und die auch später noch konkrete Probleme lösen. Ratgeber, Grundlagenartikel, Checklisten und ausführliche Erklärstücke können deshalb einen dauerhaften Wert entwickeln – vorausgesetzt, Thema, Suchintention und Pflege werden von Anfang an mitgedacht. Auch zeitlose Themen bleiben jedoch nicht automatisch aktuell. Beispiele verändern sich, Zahlen veralten, Softwareoberflächen werden ersetzt und neue Fragen entstehen. Eine tragfähige Evergreen-Strategie verbindet deshalb drei Aufgaben: geeignete Themen auswählen, Inhalte gezielt pflegen und erfolgreiche Beiträge mehrfach nutzen. So wächst aus einzelnen Veröffentlichungen schrittweise ein belastbares Wissensarchiv.

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Content-Erfolg sinnvoll messen: Kennzahlen entlang der Customer Journey auswählen

Content-Erfolg lässt sich nicht an einer einzigen Zahl ablesen. Ein Ratgeber kann tausende Aufrufe erreichen und trotzdem kaum geschäftlichen Nutzen erzeugen, während ein spezialisierter Fachartikel mit deutlich weniger Lesern qualifizierte Anfragen vorbereitet. Entscheidend ist deshalb, welche Aufgabe ein Inhalt innerhalb der Customer Journey übernimmt. Kennzahlen werden erst dann aussagekräftig, wenn sie mit dem jeweiligen Ziel, der Zielgruppe und dem nächsten gewünschten Schritt verbunden sind. Viele Content-Dashboards sammeln Seitenaufrufe, Klicks, Likes, Verweildauer und Conversions nebeneinander. Das erzeugt Daten, aber noch keine Erkenntnis. Sinnvoller ist ein Messsystem, das unterscheidet, ob Content Aufmerksamkeit schafft, Interesse vertieft, eine Entscheidung unterstützt oder eine bestehende Kundenbeziehung stärkt. So entsteht aus einzelnen Messwerten ein nachvollziehbares Bild der Wirkung.

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Content-Audits durchführen: Bestehende Inhalte bewerten, bündeln und verbessern

Mit den Jahren wachsen Websites, Blogs und Wissensbereiche oft schneller als ihre redaktionelle Struktur. Neue Beiträge kommen hinzu, ältere Seiten bleiben online, Themen überschneiden sich und manche Inhalte verlieren unbemerkt an Aktualität oder Sichtbarkeit. Ein Content-Audit schafft hier systematisch Überblick: Sämtliche relevanten Inhalte werden inventarisiert, anhand klarer Kriterien bewertet und anschliessend einer konkreten Massnahme zugeordnet. Das Ergebnis ist keine Liste alter Artikel, sondern eine Arbeitsgrundlage für bessere Inhalte, weniger Doppelungen und eine nachvollziehbare Content-Struktur. Ein Audit sollte dabei nicht allein nach Seitenaufrufen entscheiden. Eine wenig besuchte Fachseite kann für eine kleine, aber wichtige Zielgruppe wertvoll sein, während ein stark frequentierter Artikel fachlich längst überholt sein kann. Quantitative Daten müssen deshalb mit Aktualität, Suchintention, strategischer Relevanz, Qualität und Stellung innerhalb des gesamten Themenfelds verbunden werden. Erst aus dieser Kombination lässt sich sinnvoll entscheiden, ob ein Inhalt bestehen bleibt, aktualisiert, erweitert, zusammengeführt oder aus dem aktiven Bestand entfernt wird.

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Markenstimme entwickeln: Wie Unternehmen über alle Kanäle konsistent klingen

Eine Marke klingt längst nicht mehr nur in Werbekampagnen. Website, Newsletter, Social Media, Kundenservice, Stellenanzeigen, Podcasts, Präsentationen und selbst automatisierte Systemtexte tragen zur Wahrnehmung eines Unternehmens bei. Wenn diese Kanäle sprachlich völlig unterschiedlich auftreten, entsteht trotz einheitlichem Logo ein uneinheitliches Bild. Eine klar definierte Markenstimme schafft dagegen Wiedererkennbarkeit und Orientierung – ohne jeden Text in dieselbe starre Form zu pressen. Die Markenstimme beschreibt, wie ein Unternehmen grundsätzlich spricht: sachlich oder emotional, direkt oder ausführlich, nüchtern oder humorvoll, technisch oder alltagsnah. Die Tonalität kann sich je nach Situation verändern, während die grundlegende Stimme stabil bleibt. Ein Reklamationsschreiben braucht beispielsweise mehr Zurückhaltung als ein Social-Media-Post, sollte aber trotzdem nach demselben Unternehmen klingen. Genau diese Verbindung aus Konstanz und situativer Anpassung ist das Ziel einer belastbaren Corporate Language.

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