Ein Haustier ist mehr als ein Begleiter – es ist ein Freund fürs Leben. Es sind nicht nur das glänzende Fell oder die verspielte Art, die Hund, Katze und Co. zu geliebten Familienmitgliedern machen.
Vielmehr ist es die besondere Verbindung, die zwischen Mensch und Tier entsteht.
Glubschaugen, Knickohren oder kurzen Beinen – Katzen mit sehr zweifelhaften Schönheitsmerkmalen faszinieren seit Jahren Millionen Menschen in den sozialen Medien. Die Stiftung TBB Schweiz warnt: Hinter dem bizarren Aussehen steht meist grosses Leid, denn diese Tiere stammen aus Qualzuchten und leiden täglich unter den Folgen ihrer gezielt herbeigeführten Defekte. Ein neuer Trend in den sozialen Medien sorgt aktuell für Aufsehen: die sogenannten Bully Cats. Ihr Name und Aussehen erinnern an den American Bully, eine Hunderasse mit charakteristischer Statur und ausgeprägten Hautfalten.
Die Bully Cats zeichnen sich durch kurze Beine, vermehrte Hautfalten und das Fehlen von Schnurrhaaren aus. Sie sind das Resultat einer Kreuzung der Qualzuchtrassen Sphynx-Katzen und Munchkins. Beide Rassen basieren auf genetischen Mutationen, die zwar optische Besonderheiten erzeugen, aber gravierende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Expertinnen und Experten warnen: Die Kombination dieser Merkmale könnte die Probleme der ursprünglichen Rassen sogar noch verschärfen.
Der Herbst ist bunt, doch eine Farbfamilie fehlt: Blautöne. Blau kommt in der Natur sehr selten vor.
Schmückt sich ein Tier ausnahmsweise doch mit dieser Farbe, dann stecken dahinter meist ausgeklügelte Technik und angewandte Physik. So auch beim Blauen Baumwaran.
Die Silvesternacht ist für viele Haustierbesitzer:innen ein Anlass zur Sorge: Jedes Jahr werden zahlreiche Tiere durch lautes Feuerwerk verängstigt und laufen in Panik davon.
Eine aktuelle Umfrage von Weenect, an der 652 Tierhalter aus Frankreich, Belgien, der Schweiz, Österreich und Deutschland teilgenommen haben, darunter 476 Hunde- und 182 Katzenbesitzer, zeigt nun, wie massiv das Wohlbefinden von Hunden und Katzen durch Feuerwerk beeinträchtigt wird - und wie ein GPS-Tracker helfen kann, wenn das Schlimmste eintritt.
Eine dunkle Halle vollgepfercht mit Hühnern, am Boden kranke und tote Tiere. Zuchtsauen, eingesperrt in engen Buchten, in denen sie sich kaum bewegen können.
Der neue Dokumentarfilm „EATING THE FUTURE“ der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und des Filmstudios Wildlight beleuchtet die Gräuel und Folgen der Massentierhaltung: Milliarden Tiere leiden hinter verschlossenen Türen, während eine ganze Industrie die Klimakrise, den Verlust der Artenvielfalt und die drohende Antibiotikakrise weiter anheizt. „EATING THE FUTURE“ feiert morgen Dienstag beim Festival „films for future“ in Zürich Weltpremiere.
Lebensräume für Mensch und Natur: Städte und Dörfer werden nicht nur von Menschen bewohnt. Hier leben auch unterschiedlichste, oft bedrohte Tiere und Pflanzen.
In alten Mauern, Dächern und Gärten ist die Artenvielfalt besonders gross. Plätze, Parks und Alleen sind wichtige Lebensräume.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat aufgrund des anhaltenden militärischen Konflikts eine Nothilfe-Mission gestartet, um Streuner und Tiere in Heimen im Süden des Libanons vor dem Hungertod zu retten.
VIER PFOTEN-Expertinnen und -Experten sind vor Ort und verteilen dringend benötigte Hilfsgüter für streunende Tiere und Tierheime. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und Freiwilligen liefern sie zehn Tonnen Hunde- und Katzenfutter sowie Medikamente und tiermedizinisches Material. Des Weiteren besuchen sie mehrere Tierheime, um Tiere in Not tierärztlich zu versorgen und ihnen dadurch das Leben zu retten. Mit dieser ersten Nothilfe-Mission kann 2‘000 Tieren geholfen werden.
Im Herbst 2023 haben Forschende im Rahmen des „Projet Lac“ den Baldeggersee und den Rotsee befischt. Ihr Ziel war es, die vorkommenden Fischarten zu erheben und das Ökosystem See als Lebensraum der Fische zu untersuchen.
Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor und werden am Mittwoch, 20. November 2024, der Öffentlichkeit präsentiert.
Auch 2024 hat die Anzahl Nutztierrisse abgenommen, obwohl die Anzahl Wölfe zunahm – ein Trend, der bereits vor den massiven Wolfsabschüssen letzten Winter einsetzte.
Trotzdem werden aktuell viel mehr Wölfe zum Abschuss freigegeben. Der Bund und einzelne Kantone entkoppeln sich von den Fakten, obwohl Bevölkerung und Gesetz Augenmass verlangen.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat zwei Braunbären, die nahe der Kriegsfront in der ukrainischen Region Donezk gerettet wurden, in ihrem BÄRENWALD Domazhyr im Westen des Landes aufgenommen.
Das Männchen und das Weibchen wurden zuvor in einem privaten Zoo gehalten. Als der Zoo vor kurzem von Raketen getroffen und schwer beschädigt wurde, spitzte sich die Lage für die Tiere zu.
In wenigen Wochen wird wieder ausgelassen getanzt, gefeiert und mit Böllern und Feuerwerksraketen das neue Jahr begrüsst. Doch was uns Menschen Spass bereitet, ist für viele Tiere der reinste Albtraum. Wenn in der Silvesternacht der Himmel in Flammen steht und es von allen Seiten her plötzlich kracht und zischt, durchleben zahlreiche Wild- und auch Haustiere Todesängste. Sie können den ohrenbetäubenden Lärm und die grellen Lichter weder einordnen noch verstehen – und bringen sich durch panische Flucht im schlimmsten Fall in Lebensgefahr.
Damit der bevorstehende Jahreswechsel für möglichst viele Hunde und Katzen stressfreier und sicher wird, gibt die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas grösstes kostenloses Heimtierregister betreibt, Tierhalterinnen und Tierhaltern wichtige Tipps.
Der Zolli verzeichnet zwei Geburten im Antilopenhaus. Am Sonntagabend, 20. Oktober 2024, ist ein Okapi-Weibchen – deren Bestand stark gefährdet ist – zur Welt gekommen.
Am Freitag, 25. Oktober 2024, folgte ein Kleiner Kudu-Bock. Das Antilopenhaus war und ist auch in den nächsten Tagen zeitweise geschlossen. Besucherinnen und Besucher brauchen sich noch etwas zu gedulden, um die beiden „Ablieger“ beobachten zu können.
Das rumänische Parlament hat mit grosser Mehrheit einen bahnbrechenden Beschluss gefasst: Ab 2027 ist die Zucht, Haltung und Tötung von Chinchillas und Nerzen für Pelzprodukte verboten. Die beiden Tierarten sind in Rumänien die einzigen, die bislang noch für die Pelzproduktion gezüchtet werden.
Im Jahr 2023 gab es in Rumänien noch sieben Chinchilla-Farmen mit über 7'500 Tieren. Bei den Nerzen ist lediglich die Anzahl der produzierten Felle bekannt: 2023 waren es 255'000. Rumänien ist damit das 22. europäische und das 16. EU-Land, das ein solches Verbot beschlossen hat.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, einer Rechtsgrundlage für ein Pilotprojekt zum Besendern von Wölfen zuzustimmen und eine entsprechende Motion als erledigt abzuschreiben.
Im 25. April 2023 reichten Landrat Franz Freuler, Glarus, und Unterzeichnende die Motion „Ergänzung des Artikels 14 der Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz“ ein.
Seit 15 Jahren dokumentieren Animal Welfare Foundation (AWF) und Animals` Angels (AA) die Folgen von Tierexporten aus der Europäi-schen Union (EU) in die Türkei.
Immer wieder bleiben Tiertransporte an der Grenze im sogenannten Niemandsland zwischen Bulgarien und der Türkei stecken. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen melden AWF und AA einen Tiertransport mit Rindern. Dieser wird seit dem 18. Oktober 2024 festgehalten und darf weder in die Türkei einfahren noch in die EU zurückkehren.
Die unglückliche Verkettung mehrerer Umstände hat den Tod eines unserer Tiere nach sich gezogen. Am 11.10. 2024 ist das bereits 15-jährige Moschusochsenweibchen „Maike“ an einer schweren Pansenübersäuerung und Darmentzündung gestorben.
Als Ursache wurde am Institut für Tierpathologie der Universität Bern ein Übermass an gefressenen Eicheln diagnostiziert. 2024 ist ein sogenanntes Mastjahr bei Eichen, Buchen und Ahornbäumen.
Tierrechtlerin Lisa Wilhelm von ANINOVA e.V. (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) nahm Schauspieler Daniel Noah (bekannt aus Tatort/ ARD, GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN / RTL oder SOKO Köln / ZDF) auf einen Undercover Einsatz für die Tiere mit. Gemeinsam hatten sie die Mission, das Leid von Mastenten aufzuzeigen und einige wenige von ihnen zu retten. Weitere Informationen hier.
Über 15 Mio. Enten werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, doch nur die wenigsten wissen, unter welchen Umständen die Tiere leben und leiden. Auch Daniel Noah war dies bisher nicht bekannt und umso emotionaler nahm ihn die Aktion mit, die weit nach Mitternacht stattfand. Der Lebensraum der Enten beschränkt sich in der Intensivhaltung auf trostlose Hallen. Dort werden bis zu 8.000 Enten, auf verkotetem Stroh, ohne Tageslicht und frischer Luft auf max. zwei DIN A 4 Blättern Platz pro Tier, gehalten.
Die Seen der Zentralschweizer Kantone sind mittels eDNA auf das Vorkommen von Quagga-Muscheln untersucht worden. Die Ergebnisse bestätigen die Ansiedlung der invasiven Art in Zuger- und Vierwaldstättersee. Erfreulicherweise konnte sie in den weiteren beprobten Seen der Zentralschweiz nicht nachgewiesen werden.
Die Quagga-Muschel stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres und hat sich seit 2014, als sie erstmals in der Schweiz nachgewiesen wurde, in mehreren grossen Schweizer Seen angesiedelt (Genfer-, Neuenburger-, Bieler- und Bodensee). Einmal im Gewässer etabliert, verändert sie die Artenzusammensetzung stark, was sich negativ auf das aquatische Ökosystem auswirkt. Des Weiteren verursacht die Quaggamuschel grosse Schäden an Infrastrukturen wie Trinkwasserversorgungen und Heizsystemen, da die mikroskopisch kleinen Larven leicht in die Rohre gelangen, sich dort ansetzen und diese mit der Zeit verstopfen.