(Basel BS). Ein besonderer Moment und ein wichtiger Schritt: Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat 43 neue Polizeiangehörige feierlich vereidigt.
Mit ihrem Gelöbnis übernehmen sie Verantwortung und verpflichten sich, für die Sicherheit der Bevölkerung von Basel-Stadt einzustehen.
(Chur GR). Am Freitag, 25. September 2026, hat die Stadtpolizei Chur vier Polizeiaspirantinnen und -aspiranten nach Absolvierung der Polizeischule Ostschweiz zur Polizistin bzw. zum Polizisten in Ausbildung in Pflicht genommen.
Fünf Mitarbeitende wurden vereidigt. Zudem erfolgten interne Beförderungen aufgrund neuer Funktionen sowie im Zuge von Fach- und Führungslaufbahnen.
(Münsingen BE). Am Freitagnachmittag ist es in Münsingen zu einemVerkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
(Dübendorf ZH). Bei einer Würge-Mutprobe unter Jugendlichen ist am Mittwoch (23.9.2026) in Dübendorf ein 15-Jähriger bewusstlos geworden.
Die vermeintlich kontrollierte Mutprobe führte zu einer lebensbedrohlichen Situation. Ein 14-Jähriger wird im Zusammenhang mit dem Vorfall bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
(Utzigen BE). Am Freitagnachmittag ist es in Utzigen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Flughafen Zürich ist für die Schweiz weit mehr als nur ein Abflugort. 2025 nutzten 32,6 Millionen Passagiere den Flughafen – so viele wie noch nie. International gehört Zürich damit nicht zu den allergrössten Airports Europas, spielt aber als Schweizer Langstrecken-Hub, Umsteigeflughafen und Luftfrachtstandort eine strategisch wichtige Rolle.
Besonders deutlich wird die internationale Bedeutung beim Streckennetz. 2025 verbanden 70 Fluggesellschaften Zürich direkt mit 213 Städten in 75 Ländern auf vier Kontinenten. Rund 29 Prozent aller Passagiere waren Umsteigende. Damit erfüllt Zürich eine klassische Hub-Funktion: Reisende aus der Schweiz treffen hier auf Passagiere, die über Zürich zwischen Europa und interkontinentalen Zielen weiterreisen.
Auch wirtschaftlich ist die Stellung aussergewöhnlich. Auf dem Flughafengelände arbeiten rund 35'000 Menschen in mehr als 300 Unternehmen. Gleichzeitig ist Zürich der wichtigste Luftfrachtstandort der Schweiz. 2025 wurden knapp 441'000 Tonnen Fracht abgewickelt.
(Freiburg FR). Aufgrund der Vorkommnisse in der vergangenen Saison hat das Oberamt des Saanebezirks für das Spiel vom Dienstag, 29. September, eine organisierte Anreise der Berner Fans angeordnet.
Die Tickets für den Gästesektor sind nur zusammen mit einem Kombiticket erhältlich, das die Anreise per Extrazug oder Sonderbus beinhaltet. Der Transport steht derzeit noch nicht fest.
Herr und Frau Schweizer reisen gerne – und erstaunlich häufig. Nach den neuesten vollständigen Daten des Bundesamts für Statistik unternahm die Schweizer Wohnbevölkerung 2024 durchschnittlich 2,9 Reisen mit mindestens einer Übernachtung pro Person. Dazu kamen durchschnittlich 8,8 Tagesreisen. Besonders deutlich zeigt sich dabei: Für längere Ferien zieht es die Schweizer mehrheitlich ins Ausland, während das eigene Land bei Kurz- und Tagesausflügen eine enorme Bedeutung behält.
89 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung ab sechs Jahren unternahmen 2024 mindestens eine Reise mit Übernachtung. Nur 35 Prozent dieser Reisen blieben innerhalb der Schweiz, entsprechend führten rund zwei Drittel ins Ausland. Bei Tagesreisen sieht das Bild genau umgekehrt aus: 90 Prozent fanden innerhalb der Schweiz statt. Das zeigt zwei unterschiedliche Reisevorlieben – für den kurzen Tapetenwechsel bleibt man gerne im eigenen Land, für längere Ferien zieht es deutlich häufiger über die Grenze.
Auch finanziell ist die Reiselust bemerkenswert. Gemäss Bundesamt für Statistik gab die Schweizer Wohnbevölkerung 2024 insgesamt 18,9 Milliarden Franken für Auslandreisen aus. Das waren 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein auf Auslandreisen mit Übernachtungen entfielen 13,2 Milliarden Franken.
Ein Auto kann sich im Alltag völlig normal anfühlen und trotzdem sicherheitsrelevante Mängel haben. Besonders tückisch sind Defekte, die sich schleichend entwickeln: nachlassende Stossdämpfer, ungleichmässig verschlissene Reifen, Spiel in Fahrwerksgelenken oder alternde Bremsflüssigkeit fallen im täglichen Verkehr oft kaum auf. Kritisch werden sie häufig erst bei einer Vollbremsung, auf nasser Fahrbahn oder bei einem schnellen Ausweichmanöver.
Der Touring Club Schweiz prüft bei umfassenden Fahrzeugkontrollen deshalb nicht nur offensichtliche Dinge wie Beleuchtung und Reifenprofil. Kontrolliert werden unter anderem Stossdämpfer, Radlager, Kugelgelenke, Spurstangen, Bremsleitungen, Bremsschläuche, Bremsflüssigkeit, ABS, Lenkung und Radaufhängung. Viele dieser Komponenten können bereits verschlissen sein, bevor der Fahrer im Alltag eindeutig etwas bemerkt.
Besonders wichtig ist deshalb, Veränderungen am Fahrverhalten nicht zu ignorieren. Ein Auto, das plötzlich schlechter geradeaus läuft, bei Bodenwellen nachschwingt, beim Bremsen zieht oder ungewöhnliche Vibrationen entwickelt, sollte kontrolliert werden. Nicht jedes Symptom bedeutet automatisch einen gefährlichen Defekt – es kann aber ein früher Hinweis sein.
Phishing kommt längst nicht mehr nur per E-Mail oder SMS. Das Bundesamt für Cybersicherheit BACS warnt vor einer besonders raffinierten Variante: Betrüger legen gefälschte Abholungseinladungen der Schweizerischen Post direkt in Briefkästen und locken ihre Opfer über einen QR-Code auf täuschend echte Phishing-Seiten. Dort sollen persönliche Daten und Kreditkarteninformationen eingegeben werden.
Das Gefährliche an dieser Masche ist die Kombination aus analog und digital. Viele Menschen sind bei verdächtigen Nachrichten inzwischen vorsichtig, einem Papierzettel im eigenen Briefkasten schenken sie dagegen eher Vertrauen. Genau diese Gewohnheit nutzen die Täter aus. Die gefälschten Abholungseinladungen imitieren Farben, Logo und Aufbau echter Post-Benachrichtigungen und behaupten, eine Sendung habe nicht zugestellt werden können.
Wer den aufgedruckten QR-Code scannt, landet auf einer gefälschten Webseite. Dort wird zunächst ein neues Lieferfenster abgefragt, danach folgen persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail und Telefonnummer. Schliesslich wird eine kleine angebliche Bearbeitungsgebühr verlangt. Das eigentliche Ziel sind jedoch die Kreditkartendaten.
Beim Zahnriemenwechsel wundern sich viele Autofahrer über die hohe Werkstattrechnung. Der Zahnriemen selbst ist nämlich vergleichsweise günstig. Teuer wird der Wechsel vor allem durch die Arbeitszeit, den schwierigen Zugang im Motorraum und die zusätzlichen Bauteile, die sinnvollerweise gleichzeitig ersetzt werden.
Der Zahnriemen synchronisiert Kurbelwelle und Nockenwelle und sorgt damit dafür, dass Kolben und Ventile exakt zum richtigen Zeitpunkt arbeiten. Schon kleine Montagefehler können schwere Motorschäden verursachen. Deshalb gehört der Wechsel zu den Arbeiten, bei denen Präzision wichtiger ist als der reine Teilepreis.
In der Schweiz nennt Bosch Car Service für einen Zahnriemenwechsel grob Kosten zwischen 400 und 1'000 Franken. Je nach Fahrzeug, Motorkonstruktion, Wasserpumpe und zusätzlichem Material kann es auch darüber hinausgehen. Entscheidend ist deshalb weniger der Preis des Riemens als die Frage: Wie aufwendig ist es, überhaupt an ihn heranzukommen?
Betrüger geben sich in der Schweiz zunehmend als Mitarbeitende von Polizei, Behörden oder Banken aus. Besonders perfide sind Fälle, in denen der Kontakt nicht beim Telefonat endet: Die Täter setzen ihre Opfer unter Druck, verschaffen sich teilweise Zugriff auf Computer oder Smartphone und schicken anschliessend Komplizen persönlich an die Haustür, um Bargeld oder Schmuck abzuholen.
Das Bundesamt für Cybersicherheit BACS warnte bereits im Februar ausdrücklich vor dieser mehrstufigen Masche. In einem gemeldeten Fall gaben sich Betrüger als BACS-Mitarbeitende aus, übernahmen per Fernzugriffssoftware das Mobiltelefon des Opfers, kompromittierten dessen Bankverbindung und liessen später Bargeld sowie Schmuck direkt am Wohnort abholen.
Entscheidend ist deshalb eine einfache Grundregel: Echte Behörden verlangen weder telefonisch die Installation von Fernwartungssoftware noch die Herausgabe von Passwörtern, Einmalcodes, Bargeld oder Wertgegenständen. Wer mit solchen Forderungen konfrontiert wird, sollte das Gespräch abbrechen und die angegebene Behörde selbst über eine offiziell recherchierte Telefonnummer kontaktieren.
Ardon Jashari könnte beim Nations-League-Auftakt gegen Nordmazedonien in eine deutlich grössere Rolle rücken. Weil Granit Xhaka beim gesamten Zusammenzug fehlt und auch Denis Zakaria verletzungsbedingt nicht zur Verfügung steht, muss Murat Yakin sein zentrales Mittelfeld neu ordnen. Für den 24-jährigen Jashari bietet sich damit die grosse Chance, neben Remo Freuler mehr Verantwortung zu übernehmen.
Der Ausfall von Xhaka wiegt besonders schwer. Der Captain ist seit Jahren der wichtigste Taktgeber im Schweizer Spielaufbau. Hinzu kommt, dass mit Zakaria eine weitere erfahrene Option im Zentrum fehlt. Der SFV hat deshalb unter anderem Vincent Sierro nachnominiert. Trotzdem rückt Jashari automatisch stärker in den Fokus.
Jashari kommt bislang auf elf A-Länderspiele und 360 Einsatzminuten für die Schweiz. Bei der WM 2026 erhielt er ebenfalls Einsatzzeit, unter anderem im Viertelfinal gegen Argentinien. Gegen Nordmazedonien könnte er nun erstmals seit längerer Zeit von Beginn weg eine zentrale Rolle im Schweizer Mittelfeld übernehmen.
Winsley Boteli steht vor seinem bislang grössten Schritt im Schweizer Fussball. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion gehört erstmals zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft und könnte am Samstag in Skopje gegen Nordmazedonien zu seinem Debüt kommen. Durch die aktuelle Personalsituation im Schweizer Angriff ist seine Chance auf Einsatzminuten nochmals gestiegen.
Boteli hat sich die Nomination mit einem aussergewöhnlichen Saisonstart verdient. In 14 Pflichtspielen für den FC Sion erzielte er zwölf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Nationaltrainer Murat Yakin reagierte darauf mit dem erstmaligen Aufgebot für die vier Nations-League-Partien gegen Nordmazedonien, Schottland, Slowenien und erneut Nordmazedonien.
Zusätzliche Bedeutung erhält Botelis Rolle durch die Ausfälle im Schweizer Kader. Granit Xhaka nimmt am gesamten Zusammenzug nicht teil, Denis Zakaria und Aurèle Amenda fehlen angeschlagen. Im Angriff ist Breel Embolo für das Spiel in Skopje zudem gesperrt. Damit rückt Boteli bereits bei seinem ersten A-Nati-Zusammenzug stärker in den Fokus.
Jannik Sinner verschiebt sein Comeback erneut. Der Weltranglistenerste hat seine Teilnahme am ATP-500-Turnier in Peking abgesagt und wird damit seinen Titel in China nicht verteidigen. Für Alexander Zverev öffnet sich dadurch im Kampf um die Nummer 1 eine grosse Chance.
Sinner fehlt seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli wegen Problemen am rechten Knie auf der Tour. Noch vor wenigen Tagen trainierte der 25-Jährige wieder intensiver in Monte Carlo und hatte Peking als Comeback-Ziel angepeilt. Nun zog er die Konsequenz und verzichtet auf einen Start. Das Turnier in Peking findet vom 30. September bis 6. Oktober statt.
Für die Weltrangliste ist die Absage brisant. Sinner führt das ATP-Ranking aktuell mit 11'500 Punkten vor Zverev mit 9690 an. Gleichzeitig liegt der Deutsche in der Jahreswertung bereits vorne: Nach seinem US-Open-Titel steht Zverev im Race to Turin bei 8650 Punkten, Sinner bei 7950.
Manchester City dominiert sportlich weiterhin die Premier League, doch abseits des Rasens hängt ein gewaltiges Verfahren über dem Klub. Mehr als zwei Jahre nach Beginn der Anhörung zu den 115 von der Premier League erhobenen Vorwürfen gibt es noch immer kein Urteil. Im Raum stehen bei einem Schuldspruch Sanktionen von hohen Geldstrafen über Punktabzüge bis hin zu einem möglichen Ausschluss aus der Premier League.
Das Verfahren begann im September 2024 vor einer unabhängigen Kommission und wurde nach zwölf Wochen im Dezember desselben Jahres abgeschlossen. Seitdem wartet der englische Fussball auf den Entscheid. Premier-League-Chef Richard Masters räumte zuletzt ein, dass sich das Verfahren länger hinzieht als erwartet. Einen Termin für die Veröffentlichung des Urteils gibt es weiterhin nicht.
Besonders gross ist der Kontrast zur sportlichen Situation. City hat alle fünf Premier-League-Spiele der Saison 2026/27 gewonnen und führt die Tabelle mit 15 Punkten an. Zuletzt setzte sich das Team von Enzo Maresca in einem spektakulären Spiel mit 5:3 gegen Sunderland durch. Der aktuelle Erfolg ändert jedoch nichts daran, dass ein späteres Urteil erhebliche Konsequenzen für den Klub haben könnte.
Breel Embolo wird beim laufenden Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft nicht mehr zum Team stossen. Hintergrund ist ein Strafbefehl aus dem November 2025 wegen mehrfacher Anstiftung zur Urkundenfälschung im Zusammenhang mit gefälschten Covid-Testzertifikaten. Der 29-Jährige hat den Strafbefehl akzeptiert und räumt ein, dass sein damaliges Verhalten falsch gewesen sei.
Nach Recherchen von «Schweiz heute» hatte Embolo im Jahr 2021 zwei gefälschte Covid-Reisezertifikate beschafft. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt erliess deshalb am 25. November 2025 einen Strafbefehl mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 3000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Ob Embolo eines der gefälschten Zertifikate tatsächlich verwendete, ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht geklärt.
Sportlich hätte Embolo das erste Nations-League-Spiel am Samstag gegen Nordmazedonien ohnehin wegen seiner Roten Karte im WM-Viertelfinal gegen Argentinien verpasst. Ursprünglich war vorgesehen, dass er anschliessend zur Mannschaft stösst und gegen Schottland sowie bei den beiden Heimspielen gegen Slowenien und Nordmazedonien zur Verfügung steht. Daraus wird nun nichts: Der SFV hat entschieden, den gesamten laufenden Zusammenzug ohne den Mittelstürmer zu bestreiten.