Wintersport

Knall vor Heim-WM: Schmidhalter tritt sofort zurück

Weniger als vier Monate vor der alpinen Heim-WM in Crans-Montana kommt es zu einem Führungswechsel an der Spitze des Organisationskomitees. Claude-Alain Schmidhalter legt seine Ämter als Präsident des WM-OK und als Vizepräsident von Swiss-Ski mit sofortiger Wirkung nieder. Der Rücktritt folgt nur Stunden nach seiner vorläufigen Suspendierung wegen eines laufenden Strafverfahrens. Swiss-Ski und der Vorstand von Crans-Montana 2027 hatten Schmidhalter zunächst temporär von seinen Funktionen entbunden. Hintergrund ist eine Anklage der Walliser Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit seiner unternehmerischen Tätigkeit. Das Verfahren steht ausdrücklich nicht mit seinen Funktionen bei Swiss-Ski oder der Ski-WM in Verbindung. Schmidhalter weist die Vorwürfe zurück, für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Für die Organisation der Weltmeisterschaften ist der Zeitpunkt dennoch heikel. Die Titelkämpfe finden vom 1. bis 14. Februar 2027 statt, die Vorbereitungen befinden sich längst in der Schlussphase. Der WM-Vorstand wird vorläufig von Vizepräsident Sébastien Rey und Diego Züger, Co-CEO von Swiss-Ski und Mitglied des WM-Vorstands, geführt.

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Brignone und Goggia verpassen Sölden-Auftakt

Der alpine Ski-Weltcup startet in Sölden ohne zwei der grössten Namen Italiens. Federica Brignone und Sofia Goggia werden beim Riesenslalom der Frauen am 24. Oktober nicht antreten. Während Brignone ihre langwierige Rehabilitation fortsetzt, benötigt Goggia nach zwei Viruserkrankungen weiterhin Zeit, um wieder vollständig belastbar zu werden. Für Brignone kommt der Saisonauftakt deutlich zu früh. Die Italienerin befindet sich nach ihrer schweren Knieverletzung weiterhin im Aufbau und unterzog sich Ende August nochmals einem Eingriff, bei dem Schrauben und eine Platte entfernt wurden. Brignone bestätigte Anfang Oktober, dass sie in Sölden nicht starten und auch die Nordamerika-Rennen Ende November und Anfang Dezember auslassen wird. Bei Goggia liegt der Grund anders. Untersuchungen des italienischen Wintersportverbandes FISI ergaben zwei unterschiedliche Viruserkrankungen, deren Auswirkungen sich gegenseitig verstärkten und die 33-Jährige körperlich stark schwächten. Die akute Phase ist überwunden, für einen Weltcupstart reicht der aktuelle Trainingsstand jedoch noch nicht. Damit fehlt Italien beim ersten Riesenslalom der Saison gleich ein prominentes Duo.

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Winter im Tratterhof Mountain Sky Hotel: Wellness, Skifahren und Dolomitenblick

Ein traumhafter Blick auf den Südtiroler Winter: Auf 1.500 Metern Höhe „schwebt“ das Tratterhof Mountain Sky Hotel über den Wolken, schmiegt sich in die Hänge der Pfunderer Berge und verschmilzt mit der Natur. Ein Winterurlaub im Pustertal. Die Winter- und Skisaison beginnt am 4. Dezember 2026. Der Start kann kaum entspannter sein: Sieben Übernachtungen zum Preis von sechs, eines der Short Stay Adventangebote und 50 Prozent Ermässigung auf den Skipass noch dazu machen den Winterauftakt im Tratterhof Mountain Sky Hotel besonders attraktiv. Auch rund um den Jahreswechsel lohnt sich eine Auszeit in den Dolomiten: Das Neujahrsspecial für Frühbucher bietet ebenfalls sieben Nächte zum Preis von sechs. Familien profitieren zusätzlich von attraktiven Winterpauschalen während der Ferien.

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Marco Schwarz verabschiedet sich vom Slalom

Marco Schwarz zieht im Slalom weitgehend einen Schlussstrich. Der 31-jährige Österreicher will sich ab der Saison 2026/27 vor allem auf Riesenslalom und Super-G konzentrieren und gleichzeitig seine Entwicklung in der Abfahrt vorantreiben. Vier Disziplinen seien mit dem Weltcupkalender, dem notwendigen Training und der körperlichen Belastung nicht mehr sinnvoll miteinander zu vereinbaren. Für Schwarz ist der Schritt besonders emotional, weil der Slalom lange seine stärkste Disziplin war. Drei seiner acht bisherigen Weltcupsiege feierte er zwischen den engen Toren, zudem gewann er in der Saison 2020/21 die kleine Kristallkugel. Seinen bislang letzten Slalomsieg holte der Kärntner im Dezember 2023 in Madonna di Campiglio. Ganz ausgeschlossen sind einzelne Slalomstarts allerdings nicht. Schwarz will gelegentlich weiterhin Slalom trainieren und lässt sich für die Zeit nach den Weltmeisterschaften in Crans-Montana eine kleine Hintertür offen. Voraussetzung wäre, dass ein Start keine zusätzliche Belastung verursacht und er keinem Teamkollegen einen Startplatz wegnimmt.

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Shiffrin ändert ihren Kurs vor neuer Saison

Mikaela Shiffrin geht mit einer deutlich veränderten Strategie in die Weltcupsaison 2026/27. Die 31-jährige Amerikanerin will weniger Slaloms bestreiten und ihren Fokus stärker auf Riesenslalom und Super-G legen. Shiffrin spricht selbst von einer "Exploration Season", in der sie nach vielen Jahren mit weitgehend konstantem Programm bewusst neue Schwerpunkte setzen will. Der Auftakt ist dennoch klar: Shiffrin plant beim Riesenslalom in Sölden am 24. Oktober zu starten. Danach soll sie allerdings die beiden ersten Slaloms in Levi und Gurgl auslassen. Ihr erster Slalom der Saison ist nach aktuellem Plan erst am 29. November in Killington vorgesehen. Der Schritt ist bemerkenswert, weil Shiffrin den Slalom in der vergangenen Saison nahezu vollständig dominierte. Sie gewann neun von zehn Weltcuprennen, holte ihre neunte Slalom-Kristallkugel und sicherte sich zugleich zum sechsten Mal den Gesamtweltcup. Bei den Olympischen Spielen gewann sie zudem Gold im Slalom.

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Goggias Saisonstart bleibt nach Doppelinfektion offen

Sofia Goggias Vorbereitung auf den Ski-Winter 2026/27 ist nach zwei Virusinfektionen erheblich gestört. Die Italienerin leidet noch immer unter den Folgen von Chikungunya und Parvovirus B19 und kann derzeit nicht abschätzen, wann sie wieder vollständig belastbar sein wird. Damit ist offen, ob die Speed-Spezialistin rechtzeitig für den Weltcup-Auftakt ihrer Disziplinen zurückkehrt. Goggia hatte während des Trainingslagers in Ushuaia plötzlich ungewöhnlich starke Gelenkschmerzen und grosse Erschöpfung verspürt. Nach ihrer vorzeitigen Rückkehr nach Italien ergaben medizinische Untersuchungen zwei unterschiedliche Virusinfektionen. Die FISI bestätigte Ende September, dass die Kombination beider Infektionen zu einer starken körperlichen Schwächung geführt habe. Nun hat Goggia selbst weitere Details genannt. Zunächst habe sie sich durch den Stich einer infizierten Mücke mit Chikungunya angesteckt, danach sei zusätzlich Parvovirus B19 festgestellt worden. Die akute Phase sei inzwischen überwunden, die Nachwirkungen seien jedoch weiterhin deutlich spürbar. Für die Schweizer Speed-Fahrerinnen ist die Entwicklung besonders mit Blick auf die Rennen in St. Moritz und die weitere Saison von Bedeutung.

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Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Keine zusätzliche Ski-WM 2028 – FIS stoppt Pilotprojekt

Die FIS verzichtet darauf, bereits 2028 eine zusätzliche Weltmeisterschaft in ihren grossen Schneesport-Disziplinen durchzuführen. Der Ski- und Snowboard-Weltverband hat das geplante Pilotprojekt nach einer externen Machbarkeitsstudie verworfen. Für den alpinen Skisport bleibt damit Crans-Montana 2027 der nächste WM-Höhepunkt, gefolgt von Narvik 2029. Der FIS-Council behandelte die Frage bei seiner Sitzung in Genf erneut. Noch Anfang September hatte der Verband grundsätzlich die Möglichkeit geprüft, bereits im Winter 2027/28 zusätzliche Weltmeisterschaften auszurichten. Die nun vorliegende Detailanalyse kommt jedoch zum Schluss, dass der späte Einstieg in Vermarktung und Organisation Risiken für die Qualität der Durchführung schaffen und zugleich das wirtschaftliche Potenzial des neuen Grossanlasses begrenzen würde. Damit folgt auf die Diskussion der vergangenen Wochen nun eine klare Entscheidung für 2028. Noch Mitte September hatte die geplante Erhöhung der WM-Frequenz für Kritik gesorgt. Gerade aus der Schweiz kamen skeptische Stimmen zur Frage, ob zusätzliche Titelkämpfe den besonderen Stellenwert einer Weltmeisterschaft verwässern könnten. Vom langfristigen Konzept rückt die FIS allerdings nicht ab.

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Hirscher erhält Wildcard – Comeback in Sölden rückt näher

Marcel Hirscher hat für die Weltcup-Saison 2026/27 grünes Licht für eine erneute Wildcard erhalten. Der FIS-Council bestätigte die Bedingungen, unter denen der 37-Jährige wieder im Weltcup starten kann. Für den mittlerweile für die Niederlande fahrenden achtfachen Gesamtweltcupsieger rückt damit ein Comeback beim Saisonauftakt in Sölden deutlich näher. Die wichtigste Neuerung betrifft die Startposition. Hirscher soll als Wildcard-Fahrer mit der Startnummer 31 ins Rennen gehen können. Damit wäre er unmittelbar hinter den besten 30 Athleten gesetzt. Formal steht seiner Rückkehr damit kaum noch etwas im Weg, sportlich muss der Niederländer nun entscheiden, ob er für den Riesenslalom auf dem Rettenbachferner tatsächlich bereit ist. Der Saisonauftakt der Männer findet am 25. Oktober in Sölden statt. Für die Schweiz ist das Comeback besonders interessant, weil dort auch Marco Odermatt seinen ersten Weltcup-Einsatz des Winters bestreiten dürfte. Der Nidwaldner ist nach einer Muskelverletzung wieder im Schneetraining und beginnt die neue Saison als amtierender Gesamtweltcupsieger. Odermatt hat die entscheidende Phase seiner Vorbereitung auf Sölden bereits aufgenommen.

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Vier Änderungen im Schweizer Frauen-Kader vor Turnier in Finnland

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft muss unmittelbar vor dem zweiten Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mehrere personelle Änderungen vornehmen. Annic Büchi, Alina Marti, Luisa Waser und Jade Surdez fallen aus. Head Coach Shannon Miller hat Mara Frey, Elisa Dalessi und Jael Manetsch nachnominiert, während Marti nicht ersetzt wird. Büchi, Marti und Surdez fehlen verletzungsbedingt, Waser kann nach einer Operation nicht am Zusammenzug teilnehmen. Damit reist die Schweiz mit 23 statt der ursprünglich vorgesehenen 24 Spielerinnen nach Finnland. Das erste Spiel steht am Mittwoch gegen Schweden auf dem Programm. Für die Schweizerinnen ist das Turnier ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur Frauen-WM im November in Dänemark. Nach dem überzeugenden zweiten Platz beim Heimturnier in Kloten warten in Lahti erneut Schweden, Finnland und Tschechien – drei der stärksten europäischen Gegner.

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Olympia 2030: Odermatts WM-Piste wird Speed-Schauplatz

Die alpinen Ski-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2030 sind definitiv auf Courchevel und Val d’Isère verteilt. Abfahrt und Super-G der Frauen und Männer werden in Courchevel ausgetragen, während Val d’Isère die technischen Rennen übernimmt. Für Marco Odermatt führt der olympische Weg damit auf jene Piste zurück, auf der er 2023 seinen ersten grossen Abfahrtssieg gefeiert hat. Die Speed-Rennen finden auf der anspruchsvollen «L’Éclipse» in Courchevel statt. Dort werden neben den Abfahrten und Super-G auch die Team-Kombinationen ausgetragen. Slalom und Riesenslalom gehen dagegen in Val d’Isère über die Bühne. Mit der nun bestätigten Verteilung sind die letzten offenen Punkte bei den alpinen Austragungsorten für die Winterspiele in den französischen Alpen geklärt. Für die Schweiz ist Courchevel besonders mit Marco Odermatt verbunden. Der Nidwaldner gewann dort am 12. Februar 2023 den WM-Titel in der Abfahrt und feierte damit ausgerechnet bei einer Weltmeisterschaft seinen ersten Sieg überhaupt in dieser Disziplin. Vier Jahre vor den nächsten Winterspielen ist noch offen, welche Athleten 2030 tatsächlich am Start stehen werden – die Strecke ist für Odermatt aber mit einer seiner grössten Karriereleistungen verbunden.

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FIS plant Ski-WM fast jedes Jahr – Widerstand wächst

Der Ski-Weltverband FIS will seinen WM-Kalender grundlegend umbauen und ab 2032 in jedem Nicht-Olympiajahr Weltmeisterschaften austragen. Sogar eine zusätzliche Ausgabe bereits 2028 wird geprüft. Gegen die Pläne formiert sich allerdings Widerstand – auch der frühere Schweizer Abfahrts-Olympiasieger Beat Feuz äussert deutliche Kritik. Bislang finden die Weltmeisterschaften in den grossen FIS-Sportarten Alpin, Nordisch, Snowboard und Freestyle grundsätzlich alle zwei Jahre in den ungeraden Jahren statt. Anfang September stimmte der FIS-Council bei seiner Sitzung in Thun dem Konzept zu, künftig zusätzlich auch in geraden Jahren ohne Olympische Winterspiele Titelkämpfe auszutragen. Damit könnten beispielsweise 2032 und 2036 weitere Weltmeisterschaften hinzukommen. Ob bereits 2028 erstmals eine zusätzliche WM durchgeführt wird, soll nach einer detaillierten Prüfung entschieden werden. Für den Schweizer Skisport besitzt die Diskussion besondere Bedeutung. Die nächste alpine WM findet 2027 in Crans-Montana statt und wird damit zum grossen Heim-Höhepunkt für die Schweizer Mannschaft. Für Athleten wie Marco Odermatt, der nach seiner Muskelverletzung in Chile wieder auf Ski steht, könnten künftig deutlich mehr Grossanlässe innerhalb einer Karriere hinzukommen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob ein WM-Titel bei häufigeren Austragungen seinen besonderen Stellenwert behält.

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Franjo von Allmen wird neuer Premium Partner der Schweizer Kultmarke Ragusa

Die Schweizer Traditionsmarke Ragusa und Skirennfahrer Franjo von Allmen gehen künftig gemeinsame Wege. Chocolats Camille Bloch begleitet den Berner Oberländer neu als Premium Partner. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht eine besondere persönliche Verbindung: Franjo von Allmen bezeichnet Ragusa als seine Lieblingsschokolade, die ihn bereits seit seiner Kindheit und Jugend begleitet.

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Marco Odermatt steht in Chile wieder auf Ski

Marco Odermatt ist nach seiner Muskelverletzung zurück auf dem Schnee. Der fünffache Gesamtweltcupsieger hat in Chile seine ersten Schwünge absolviert und damit einen wichtigen Schritt in der Vorbereitung auf die neue Saison gemacht. Noch Ende August hatte der 28-Jährige seine Reise ins Trainingslager verschieben müssen. Odermatt meldete sich am Donnerstag aus Chile zurück und veröffentlichte ein Bild gemeinsam mit Teamkollege Justin Murisier auf der Piste. Dazu schrieb der Nidwaldner kurz: «Zurück auf dem Schnee.» Nach der ungeplanten Pause kann er damit wieder schrittweise ins reguläre Skitraining einsteigen. Für den Schweizer Teamleader kommt die Rückkehr rechtzeitig. Die Vorbereitung auf die Wintersaison 2026/27 befindet sich längst in einer entscheidenden Phase, ehe am 25. Oktober beim Riesenslalom in Sölden für die Männer die ersten Weltcuppunkte vergeben werden.

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ISU weist Walijewas Einspruch ab – Comeback weiter blockiert

Kamila Walijewas geplante Rückkehr auf die internationale Eiskunstlauf-Bühne ist vorerst gescheitert. Die International Skating Union hat nach einer erneuten Prüfung entschieden, dass die 20-jährige Russin die Voraussetzungen für einen Start als neutrale Athletin nicht erfüllt. Walijewa kann den Entscheid nun noch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS anfechten. Die ISU bestätigte am Donnerstag, dass Walijewa auch nach der zweiten Prüfung keinen Status als Individual Neutral Athlete erhält. Damit darf sie trotz ihrer inzwischen abgelaufenen vierjährigen Dopingsperre vorerst nicht an internationalen ISU-Wettbewerben teilnehmen. Die Frage nach der Rückkehr russischer und belarussischer Sportler beschäftigt derzeit mehrere internationale Verbände. Auch die FIS lässt russische und belarussische Athleten wieder unter strengen Neutralitätsbedingungen starten.

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Sue Piller greift wieder an

Sue Piller ist nach schwierigen Monaten wieder vollständig im Training. Die 21-jährige Freiburger Ski-Hoffnung bereitet sich derzeit während eines dreiwöchigen Camps in Ushuaia auf die Weltcup-Saison 2026/27 vor. Nach mehreren Erkrankungen, einem bakteriellen Infekt und 18 Wochen Spitzensport-RS will Piller nun den nächsten Schritt machen – mit mehr Explosivität und einer direkteren Linie im Riesenslalom. Piller gehört zu den grossen Schweizer Aufsteigerinnen des vergangenen Winters. Rang sechs im Weltcup-Riesenslalom von Špindlerův Mlýn, zwei Europacup-Siege und ihr Olympia-Debüt machten aus dem Talent endgültig eine Fahrerin mit Perspektive für die Weltspitze. Doch nach dem Saisonende geriet der Rhythmus ins Stocken. Piller wurde gleich dreimal krank und rückte praktisch ohne Erholungsphase in die Spitzensport-RS ein. Inzwischen ist der körperliche Rückstand aufgeholt – und auch der Rücken bereitet derzeit keine Probleme.

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Reisen mit Sportausrüstung: Fahrrad, Ski und Golfgepäck bei Flügen richtig anmelden

Fahrräder, Ski und Golfschläger gelten bei Flugreisen je nach Airline, Tarif und Abmessungen als normales Aufgabegepäck, Sportgepäck oder Sperrgepäck. Eine frühzeitige Anmeldung ist wichtig, weil der Frachtraum begrenzt sein kann und selbst korrekt bezahlte Ausrüstung nicht auf jedem Flug automatisch angenommen wird. Entscheidend sind die Regeln der tatsächlich ausführenden Fluggesellschaft. Masse, Gewicht, Verpackung und Inhalt müssen für Hin-, Anschluss- und Rückflug einzeln geprüft werden. Besondere Vorsicht gilt bei E-Bikes, elektrischen Golftrolleys, Lawinenrucksäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen mit Akkus oder Druckkartuschen.

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Bald mehr Weltmeisterschaften – ab 2032 fast jedes Jahr eine Ski-WM

Der internationale Ski- und Snowboardverband FIS plant eine grundlegende Veränderung seines Weltmeisterschafts-Rhythmus. Ab 2032 sollen die grossen Titelkämpfe nicht mehr nur alle zwei Jahre stattfinden. Die FIS will Weltmeisterschaften künftig zusätzlich in geraden Jahren ohne Olympische Winterspiele austragen – damit gäbe es in mehreren Disziplinen fast jedes Jahr einen WM-Höhepunkt. Der FIS-Rat stimmte dem Konzept bei seiner zweitägigen Sitzung im bernischen Thun grundsätzlich zu. Grundlage war eine erste Machbarkeitsstudie, in der unter anderem die sportliche Bedeutung, der internationale Wettkampfkalender sowie die wirtschaftlichen Möglichkeiten durch Medien- und Vermarktungsrechte untersucht wurden. Die bislang klare Trennung zwischen Weltmeisterschaftsjahren und geraden Jahren würde damit weitgehend verschwinden.

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