30. Oktober 2026

Franjo von Allmen (25) gewinnt Skieur d’Or – neunter Schweizer Preisträger

Franjo von Allmen erhält eine der renommiertesten Auszeichnungen des alpinen Skisports. Der 25-jährige Berner Oberländer wird am Freitag, 30. Oktober 2026, von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) zum «Skieur d’Or» gewählt. Nach drei olympischen Goldmedaillen, zwei Weltcupsiegen und insgesamt sieben Weltcup-Podestplätzen in der vergangenen Saison setzt sich der Schweizer knapp vor der Italienerin Federica Brignone durch. Die Wahl zum Skirennfahrer des Jahres würdigt nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch Persönlichkeit und den Umgang mit den internationalen Medien. Von Allmen erhält die traditionsreiche Serge-Lang-Trophäe erstmals. Neben Brignone gehört auch Marco Odermatt zu den Kandidaten, die Stimmen erhalten. Der Nidwaldner hatte die Auszeichnung bereits 2022 und 2024 gewonnen. Von Allmen ist erst der neunte Schweizer, der seit der Einführung des Preises 1963 ausgezeichnet wird. Der Speed-Spezialist aus Boltigen reiht sich damit in eine Reihe mit Bernhard Russi, Pirmin Zurbriggen, Vreni Schneider und weiteren Schweizer Ski-Legenden ein. Mit der Heim-WM 2027 in Crans-Montana wartet bereits das nächste grosse Ziel auf den dreifachen Olympiasieger.

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Autodiebstahl endet nach wilder Flucht auf der A3: Zwei 16-Jährige festgenommen

(Volketswil ZH). Bei einem Einbruch in eine Autogarage in der Nacht von Donnerstag (29.10.2026) auf Freitag in Volketswil ist ein Auto gestohlen worden. Auf der Flucht vor der Polizei verunfallte der Lenker mit dem Auto.

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Halloween vor der Tür: Polizei warnt vor Sachschäden und kündigt Präsenz an

(Kanton Aargau AG). Am Samstag, 31. Oktober 2026, ist wieder Halloween: Unter dem Motto „Süsses oder Saures!“ ziehen zahlreiche verkleidete Kinder und Jugendliche durch die Quartiere. Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Sachbeschädigungen und Streichen, die anderen Menschen schaden.

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Betrunken und am Handy: Autofahrer gerät auf Gegenfahrbahn – zwei Verletzte

(Mägenwil AG). Ein stark alkoholisierter 41-jähriger Automobilist kam am Donnerstagabend auf der Birrfeldstrasse in Mägenwil auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Dessen 51-jähriger Lenker und seine 44-jährige Beifahrerin verletzten sich leicht.

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Ambri setzt auf Kevin Brenna – 2027 übernimmt er die Finanzführung

Der HC Ambri-Piotta bereitet einen wichtigen Wechsel in seiner Geschäftsleitung vor. Kevin Brenna, bisheriger Buchhaltungsleiter des Tessiner National-League-Klubs, soll im Verlauf des Jahres 2027 schrittweise die Aufgaben des Finanzchefs übernehmen. Der bereits im Juni angekündigte Personalentscheid ist ein Bestandteil der umfassenden wirtschaftlichen Neuausrichtung. Mit dem 1993 geborenen Brenna setzt Ambri bewusst auf eine Führungskraft aus den eigenen Reihen. Brenna wird die Nachfolge von Gianni Gnesa antreten, der den Klub während einer schwierigen finanziellen Phase begleitet hat. An der Generalversammlung vom 25. August verabschiedete sich Gnesa bereits von den Aktionären. Brenna konnte in den vergangenen Jahren unmittelbar von dessen Erfahrung profitieren. Seit dem 1. Oktober führt zudem Ivan Fanconi, zuvor Finanz- und Betriebschef beim HC Davos, die HCAP-Gruppe als CEO. Die personelle Neuaufstellung gewinnt durch die jüngsten finanziellen Entwicklungen zusätzliche Bedeutung. Am 29. Oktober meldete Ambri eine erfolgreiche Kapitalerhöhung über rund 2,6 Millionen Franken. Knapp 2000 Aktienzeichnungen stärken die Eigenkapitalbasis. Für Brenna und die neue Geschäftsleitung steht damit die Aufgabe im Vordergrund, diese Unterstützung in eine langfristig stabile Finanzstruktur zu überführen.

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Halloween steht vor der Tür: Polizei warnt vor Kindern auf der Strasse und mahnt zur Vorsicht

(Kanton St.Gallen SG). Am Samstag, 31. Oktober 2026, ziehen an Halloween wieder viele verkleidete Kinder durch die Wohnquartiere und rufen „Süsses oder Saures!“. Die Kantonspolizei St.Gallen mahnt Autofahrende zu besonderer Vorsicht, weil Kinder im Dunkeln unvermittelt die Strasse überqueren können.

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Thömus verpflichtet erstmals Ausländer – Aldridge verstärkt Schweizer MTB-Team

Das Schweizer Mountainbike-Team Thömus maxon schlägt für die Saison 2027 ein neues Kapitel auf. Erstmals verpflichtet der Rennstall mit dem 25-jährigen Briten Charlie Aldridge einen ausländischen Fahrer für sein Elitekader. Gleichzeitig unterschreibt U23-Weltmeister Nicolas Halter einen Profivertrag, während die beiden Schweizer Leistungsträger Mathias Flückiger und Alessandra Keller ihre Verträge verlängern. Teamchef Ralph Näf setzt damit auf eine Mischung aus internationaler Spitzenklasse und Schweizer Nachwuchsförderung. Aldridge gehört zu den stärksten Cross-Country-Fahrern der Welt. Der Doppel-Europameister und zweifache WM-Silbermedaillengewinner gewann Anfang Oktober das Weltcupfinale in Lake Placid. Nach der Auflösung von Cannondale Factory Racing findet er bei Thömus maxon eine neue sportliche Heimat. Mit ihm wechseln seine langjährigen Vertrauten Phil Dixon und Kenta Gallagher zum Schweizer Rennstall. Die Verpflichtung ist ein bemerkenswerter Strategiewechsel für das Team aus Oberried bei Bern, das seine Eliteformation bisher mit Schweizer Athletinnen und Athleten besetzte. Aldridge hatte bei der Mountainbike-WM im italienischen Val di Sole hinter Tom Pidcock Silber gewonnen. Für Flückiger entsteht ein neuer internationaler Trainingspartner, während Alessandra Keller ihre langfristige Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles fortsetzen kann.

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Amtsmissbrauch? Staatsanwaltschaft hält Fesselung einer Frau für unverhältnismässig

(Camignolo TI). Im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz am 13. Oktober 2025 während einer nicht bewilligten Kundgebung bei der Sekundarschule von Camignolo hat die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass gegen zwei Polizisten wegen Amtsmissbrauchs Strafbefehle erlassen wurden. Die Kundgebung fand am Rande einer Debatte und einer kantonalen Parteiversammlung statt.

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Russland darf zurück an die Eishockey-WM – CAS zwingt IIHF zum Umdenken

Russland darf nach mehr als vier Jahren Ausschluss wieder an Eishockey-Weltmeisterschaften teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat am Freitag, 30. Oktober 2026, einer Berufung des russischen Verbandes stattgegeben und die bisherige Sperre mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Der Weltverband IIHF reagiert enttäuscht, muss den Entscheid jedoch umsetzen. Die Rückkehr hat weitreichende Folgen für die WM 2027 in Deutschland. Das Urteil betrifft die Männer-Weltmeisterschaft 2027 sowie die Frauen-, U20- und beiden U18-Weltmeisterschaften. Der Weltverband hatte die Teilnahme russischer Mannschaften weiterhin aus Sicherheitsgründen untersagt. Nun muss die IIHF gemeinsam mit den Veranstaltern und nationalen Verbänden klären, wie die Rückkehr organisatorisch umgesetzt werden kann. Änderungen am bereits veröffentlichten Spielplan sind möglich. Auch die Schweizer Nationalmannschaft von Trainer Jan Cadieux ist unmittelbar betroffen. Das geplante Eröffnungsspiel gegen Deutschland in Gelsenkirchen soll am 13. Mai 2027 vor mehr als 60'000 Zuschauern stattfinden. In derselben Vorrundengruppe spielt auch die Ukraine. Ob und wie Russland in das bisherige Turnier mit 16 Mannschaften integriert wird, muss der Weltverband erst entscheiden.

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Kollision im Kreisel: Velofahrer (56) verletzt

(Romanshorn TG). Nach einem Zusammenstoss mit einem Auto in Romanshorn musste am Donnerstag ein Velofahrer ins Spital gebracht werden. Ein 37-jähriger Autofahrer fuhr kurz nach 16 Uhr von Arbon herkommend in den Kreisel Hof ein.

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Fall Carr/Haas: Sperre wird verschärft – Biels Berufung zeigt Wirkung

Der Disziplinarfall um Daniel Carr und Gaëtan Haas hat eine neue Entwicklung genommen. Die ursprünglich gegen den kanadischen Stürmer des HC Ajoie verhängte Sperre von fünf Meisterschaftsspielen ist nach der Berufung des EHC Biel verschärft worden. Die Seeländer hatten das erste Strafmass als unzureichend kritisiert und eine deutlich härtere Sanktion verlangt. Im Mittelpunkt steht der Faustschlag gegen den bereits wehrlosen Biel-Captain vom 16. Oktober 2026. Der Vorfall ereignete sich beim 5:2-Auswärtssieg des HC Ajoie in Biel. Während einer heftigen Auseinandersetzung schlug Carr seinem bereits auf dem Eis knienden und helmfreien Gegenspieler mit der blossen Faust ins Gesicht. Haas erlitt eine Gehirnerschütterung. Einzelrichter Karl Knopf hatte zunächst fünf Spielsperren und eine Busse von 7600 Franken inklusive Verfahrenskosten ausgesprochen. Der EHC Biel akzeptierte diese Sanktion nicht und zog den Entscheid am 23. Oktober an das Verbandssportgericht weiter. Dabei verlangte der Klub eine Erhöhung auf insgesamt zehn Spielsperren. Der Fall beschäftigt die National League wegen des schweren Faustschlags gegen Haas seit zwei Wochen. Besonders die Gefährdung eines bereits wehrlosen Spielers steht im Mittelpunkt der Diskussion.

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Auto stürzt Böschung hinunter und bleibt seitlich liegen – Rega fliegt Lenker ins Spital

(Walterswil BE). Am Donnerstagabend ist ein Auto in Walterswil von der Strasse abgekommen und eine Böschung hinuntergestürzt. Der Lenker wurde dabei verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.

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Beton gelangt in Bach: Feuerwehr errichtet Sperre, Trinkwasserfassung abgeschaltet

(Lichtensteig SG). Am Donnerstagnachmittag (29.10.2026) ist Beton von einer Baustelle in den Lederbach gelangt. Die Feuerwehr errichtete eine Bachsperre und das verunreinigte Wasser wurde abgesaugt.

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Auffahrkollision auf Autobahn: Vier Verletzte, zwei Autos Schrott und Rückstau am Abend

(Gossau SG). Am Donnerstagabend (29.10.2026) ist es auf der Autobahn A1 bei Gossau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 55-jähriger Autofahrer wurde erheblich verletzt. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt.

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Beat Zehnder verlässt Audi – nach 39 Jahren endet eine Sauber-Ära

Ein bedeutendes Kapitel der Schweizer Formel-1-Geschichte geht zu Ende. Beat Zehnder verlässt das Audi Revolut F1 Team per Ende Dezember 2026 nach nahezu 39 Jahren beim Rennstall aus Hinwil. Der langjährige Sauber-Teammanager gehörte seit 1988 zur Organisation und begleitete sie vom Sportwagenrennsport bis zum heutigen Audi-Werksteam. Mit seinem Abschied verliert der Schweizer Rennstall eine seiner prägendsten Persönlichkeiten. Der 60-jährige Zürcher hatte seine langjährige Tätigkeit an der Rennstrecke bereits 2025 beendet. Nach 601 aufeinanderfolgenden Formel-1-Grands-Prix wechselte Zehnder in die Funktion des Director of Signature Programs and Operations. Dort kümmerte er sich unter anderem um die historische Fahrzeugsammlung, besondere Projekte und die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Nun endet auch diese Zusammenarbeit. Für den Schweizer Motorsport besitzt der Abschied eine besondere Bedeutung. Zehnder verkörperte über Jahrzehnte die Kontinuität des Rennstalls, während Besitzer, Teamchefs, Fahrer und Sponsoren wechselten. Audi treibt unter Mattia Binotto den Aufbau seines Formel-1-Werksteams in Hinwil weiter voran. Mit Zehnders Ausscheiden verliert das Unternehmen eine wichtige persönliche Verbindung zur ursprünglichen Sauber-Organisation.

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Einbruchserie: Täter stehlen Schmuck, Bargeld & Werkzeuge – sogar ein Tresor wird entwendet

(Kanton St.Gallen SG). Zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen (30.10.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche gemeldet worden. Die unbekannten Täterschaften brachen unter anderem in Einfamilienhäuser, Wohnungen, einen Betrieb und einen Baucontainer ein.

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Afrika-Cup bleibt alle zwei Jahre – CAF kippt umstrittene Reform

Der Afrika-Cup wird auch künftig grundsätzlich alle zwei Jahre ausgetragen. Der afrikanische Fussballverband CAF hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine erst im vergangenen Dezember beschlossene Umstellung auf einen Vierjahresrhythmus überraschend zurückgenommen. Das Exekutivkomitee entschied einstimmig, am bisherigen Modell festzuhalten. Ausschlaggebend sind vor allem wirtschaftliche Überlegungen und die Bedeutung des Wettbewerbs für die 54 afrikanischen Mitgliedsverbände. CAF-Präsident Patrice Motsepe begründet die Kehrtwende mit den finanziellen Risiken der ursprünglich geplanten Reform. Eine neue afrikanische Nations League sollte den Afrika-Cup als regelmässige Einnahmequelle teilweise ersetzen. Nach erneuter Prüfung kommt der Verband jedoch zum Schluss, dass dieser Wettbewerb mehrere Jahre benötigen würde, um vergleichbare wirtschaftliche Erträge zu erzielen. Die Entscheidung betrifft auch zahlreiche europäische Vereine mit afrikanischen Nationalspielern, darunter Klubs aus der Schweizer Super League. Regelmässige Abstellungen für den Afrika-Cup bleiben damit Teil der internationalen Saisonplanung. Der Entscheid verdeutlicht zudem die Bedeutung der Kontinentalverbände im internationalen Fussball, die ihre Wettbewerbe innerhalb des FIFA-Kalenders eigenständig organisieren.

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