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Schweiz und Deutschland wollen Zusammenarbeit an der Grenze verstärken

Die Schweiz und Deutschland wollen bei der Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und irregulärer Migration enger zusammenarbeiten. Bundesrat Beat Jans und der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt haben sich am 31. August 2026 in Chiasso getroffen und vereinbart, verschiedene Möglichkeiten für eine Vertiefung der Polizeikooperation zu prüfen. Im Zentrum steht unter anderem die Idee eines gemeinsamen Polizei- und Zollkooperationszentrums an der deutsch-schweizerischen Grenze. Als mögliches Vorbild dient das bereits bestehende Zentrum in Chiasso. Dort arbeiten schweizerische und italienische Sicherheitsbehörden eng zusammen und können Informationen über grenzüberschreitende Fälle rasch austauschen. Neben einem neuen gemeinsamen Zentrum steht auch ein Ausbau des bestehenden Verbindungsbüros in Basel zur Diskussion.

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Brienz/Brinzauls nach dem Bergsturz: Zwischen Rückkehr und Umsiedlung

Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen. Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.

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