Prävention

Lawinenhunde: Welche Rassen Leben retten und wie sie trainiert werden

Wenn Menschen von einer Lawine verschüttet werden, zählt jede Minute. Neben modernster Suchtechnik kommen in der Schweiz speziell ausgebildete Lawinenhunde zum Einsatz. Labrador Retriever, Border Collies und Australian Shepherds gehören zu den geeigneten Rassen. Doch nicht die Abstammung entscheidet über den Erfolg, sondern der Geruchssinn, die körperliche Belastbarkeit und die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Hundeführer. Die Hunde lernen, menschlichen Geruch selbst unter einer Schneedecke aufzuspüren. Dafür trainieren sie mit versteckten Personen, zugeschneiten Höhlen und realistischen Lawinenfeldern. Auch Helikopterflüge, Rotorenlärm und schwierige Wetterbedingungen gehören zur Vorbereitung. In der Schweiz organisiert die Alpine Rettung Schweiz die Ausbildung der spezialisierten Hundeteams. Bis zur Einsatzprüfung müssen Hunde und Hundeführer anspruchsvolle Ausbildungsmodule absolvieren. Im Ernstfall werden die Rettungsteams häufig über die Rega alarmiert und mit Helikoptern zum Lawinenkegel gebracht. Dort ergänzen die Suchhunde die technische Ortung mit LVS und Recco. Besonders wertvoll sind sie, wenn Verschüttete kein sendendes Suchgerät tragen. Die erste Rettungschance liegt allerdings bei den Kameraden am Unfallort, die sofort mit der Suche beginnen können.

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Nach der Feier nicht mehr fahrtüchtig? Nez Rouge fährt Sie und Ihr Auto sicher nach Hause

(Magden AG). Am 26. November 2026 beginnt Nez Rouge Aargau erneut seine jährliche Aktion. Der kostenlose Heimfahrdienst unterstützt alle Fahruntüchtigen Fahrzeuglenkerinnen und -lenker, die eine sichere Heimfahrt für sich und ihr Auto benötigen.

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Polizei warnt vor Einbruch, Cyberbetrug und Gefahren im Verkehr

(Kanton Uri UR). Die Kantonspolizei Uri informierte am Samstag, 24. Oktober 2026, im Einkaufscenter Urnertor und im Shoppingcenter Tellpark über verschiedene Themen der Kriminal- und Verkehrsprävention. Im Mittelpunkt standen der Einbruchschutz, die Sichtbarkeit im Strassenverkehr sowie die Cyberkriminalität. Ziel der Standaktionen war es, die Bevölkerung auf mögliche Gefahren im Alltag aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie sich Risiken durch einfache und gezielte Massnahmen reduzieren lassen.

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Bitkom warnt: Cyberkriminelle täuschen häufiger mit Deepfakes, Phishing und Malware

Die gefälschte Stimme der Tochter in einer Notlage am Telefon, ein manipuliertes Video des Chefs oder ein Prominenter, der in einem künstlich erzeugten Clip für eine Geldanlage wirbt: Cyberkriminelle setzen verstärkt auf Deepfakes. 9 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland wurden in den vergangenen zwölf Monaten mit einer echt wirkenden, mit Hilfe von KI erstellten oder veränderten Foto-, Video- oder Sprachaufnahme getäuscht. Vor einem Jahr hatten erst 3 Prozent davon berichtet. Insgesamt sind 64 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer binnen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität geworden, nach 61 Prozent vor einem Jahr.

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Bei Verdacht sofort 117 wählen: Polizei warnt vor Einbrechern in der dunklen Jahreszeit

(Kanton Solothurn SO). Die Kantonspolizei Solothurn beteiligt sich an der nationalen Einbruchschutzkampagne der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP). Die Kampagne sensibilisiert für wirksamen Einbruchschutz und ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei über die Notrufnummer 117 zu melden.

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Dämmerungseinbrüche: Polizei empfiehlt Zeitschaltuhren, sichere Fenster und Türen

(Kanton Thurgau TG). Am heutigen nationalen Tag des Einbruchschutzes bittet die Kantonspolizei Thurgau die Bevölkerung um Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann. Die dunkle Jahreszeit mit der frühen Dämmerung erleichtert Einbrechern die Arbeit.

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Einbrüche in Einfamilienhäuser steigen um über 35 Prozent: Polizei ruft zur Vorsicht auf

(Kanton Jura JU). Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison erinnert die Kantonspolizei Jura die Bevölkerung an Massnahmen, mit denen sich das Einbruchrisiko reduzieren lässt. In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) beteiligt sie sich am Aktionstag zur Einbruchprävention. Dieser soll die Bevölkerung sensibilisieren und dazu ermutigen, ihr Zuhause mit einfachen Verhaltensregeln zu schützen.

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7'093 Einbrüche in einem Jahr: Polizei warnt und informiert in Einkaufszentren

(Kanton Waadt VD). Am Montag, 26. Oktober 2026, lancieren die Schweizer Polizeikorps und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) die Präventionskampagne „Einbruch in Sicht?“. Im Rahmen dieser nationalen Kampagne findet am Samstag, 14. November 2026, im gesamten Kantonsgebiet eine Sensibilisierungsaktion statt.

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Einbrecher haben Häuser im Visier: Polizei warnt vor Dämmerung und setzt auf Patrouillen

(Kanton Aargau AG). Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Mit dem Herbst beginnt auch die Saison der Dämmerungseinbrüche. Während viele Menschen noch unterwegs sind, geraten ihre Häuser und Wohnungen ins Visier von Einbrechern. Mit der neuen Präventionskampagne "Im Visier" macht die Kantonspolizei Aargau auf die Gefahren aufmerksam und zeigt, wie sich das eigene Zuhause schützen lässt.

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Einbrecher nutzen die Dunkelheit: Kampagne setzt auf wachsame Nachbarn und Notruf 117

(Zentralschweiz CH). Wenn es früher dunkel wird, steigt das Risiko von Einbrüchen. Die Dämmerungszeit bietet Einbrechern Schutz. Umso wichtiger sind eine aufmerksame Nachbarschaft und wirksame Schutzmassnahmen.

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Listerien in geräucherten Forellenfilets: Lidl ruft Produkt zurück – Gesundheitsgefahr möglich

(Schweiz CH). In geräucherten Forellenfilets Natur der Marke Nautica, verkauft bei Lidl Schweiz, wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Lidl Schweiz hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

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Tierarztkosten bei Hund und Katze: Fragen zur Kostenschätzung

Eine Untersuchung, ein Laborbefund oder eine Operation kann beim Tierarzt rasch teuer werden. Wer vor dem Termin nach einer Kostenschätzung fragt, darf deshalb mehr erwarten als eine einzige grobe Zahl. Entscheidend ist, welche Leistungen enthalten sind, welche zusätzlichen Schritte möglich werden und ab welchem Betrag die Praxis erneut Rücksprache hält. In der Schweiz gibt es keinen einheitlichen Tarif für tierärztliche Leistungen. Praxen und Kliniken legen ihre Preise selbst fest, müssen diese aber transparent kommunizieren. Eine seriöse Schätzung schafft Orientierung, bleibt bei einem lebenden Patienten jedoch von Befunden, Verlauf und Dringlichkeit abhängig. Die richtigen Fragen machen diese Unsicherheit sichtbar und helfen, medizinische Entscheidungen sowie das verfügbare Budget verantwortungsvoll zusammenzubringen.

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Fundtier entdeckt: Diese Angaben und Fotos helfen dem Tierheim

Ein unbekannter Hund am Strassenrand, eine auffällig orientierungslose Katze oder ein entflogener Ziervogel lösen rasch Hilfsbereitschaft aus. Für das örtliche Tierheim zählt dann eine präzise Erstmeldung: Wo und wann wurde das Tier gesehen, ist es gesichert, wie verhält es sich und woran lässt es sich eindeutig erkennen? Gute Fotos ergänzen diese Angaben, ersetzen sie aber nicht. Sie zeigen Fellzeichnung, Körperbau, Kennzeichen und Zustand, während Fundort, Bewegungsrichtung und Kontaktdaten die Suche räumlich und zeitlich eingrenzen. Wer ruhig beobachtet, die eigene Sicherheit wahrt und den Fund ohne Verzögerung meldet, erleichtert die Rückführung erheblich.

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Kleintierbetreuung in den Ferien: Diese Kontrollen gehören täglich dazu

Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und andere kleine Heimtiere wirken oft pflegeleicht. Während einer Ferienabwesenheit reicht es jedoch nicht, bloss Futter aufzufüllen. Die Betreuungsperson muss täglich kontrollieren, ob alle Tiere fressen, trinken, Kot absetzen, sich normal verhalten und in einem sicheren Gehege leben. Klare Absprachen helfen, Veränderungen früh zu erkennen und im Notfall ohne Zeitverlust zu handeln. Wie viele Besuche erforderlich sind, hängt von Tierart, Gesundheitszustand, Haltung und Jahreszeit ab. Mindestens eine gründliche persönliche Kontrolle pro Tag ist unverzichtbar. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, kranken oder älteren Tieren, bei Medikamentengaben sowie bei Hitze sind häufig zwei Besuche sinnvoll. Kameras, Futterautomaten und grosse Wasservorräte können ergänzen, ersetzen aber keine Beobachtung vor Ort.

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Freigängerkatze kennzeichnen: So bleibt sie eindeutig zuordenbar

Eine Freigängerkatze kann ihr gewohntes Revier verlassen, in einem Fahrzeug mitfahren oder nach einem Unfall weit entfernt gefunden werden. Die verlässlichste dauerhafte Kennzeichnung ist ein Mikrochip, dessen Nummer mit aktuellen Kontaktdaten in der Schweizer Tierdatenbank Anis registriert ist. Ein Halsband mit Adressanhänger kann die Rückgabe beschleunigen, ersetzt Chip und Registrierung aber nicht. Entscheidend ist ein System aus dauerhafter Identifikation, gepflegtem Datensatz und vorbereiteten Angaben für den Vermisstenfall.

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Igel im Herbst: Welche Futterangebote sind problematisch und was hilft wirklich?

Im Herbst wächst die Sorge um kleine oder spät aktive Igel. Doch ein gut gemeinter Futternapf ist nicht automatisch die beste Hilfe: Ungeeignete Nahrung belastet die Verdauung, dauerhafte Futterplätze ziehen weitere Tiere an und können natürliche Abläufe verändern. Entscheidend ist deshalb, gesunde Tiere von echten Notfällen zu unterscheiden. Wirksame Unterstützung beginnt meist nicht beim Futter, sondern beim Lebensraum. Frisches Wasser, zugängliche Gärten, natürliche Nahrung und ungestörte Laub- oder Reisighaufen helfen langfristig. Eine gezielte Zufütterung bleibt eine zeitlich begrenzte Ausnahme und sollte bei auffälligen oder sehr leichten Tieren mit einer Igelstation abgestimmt werden.

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Medikamente für Katzen: Darreichungsformen mit der Tierarztpraxis klären

Wenn eine Katze Medikamente benötigt, entscheidet nicht allein der Wirkstoff über den Behandlungserfolg. Ebenso wichtig ist eine Darreichungsform, die zur Erkrankung, zur vorgesehenen Dosis und zum Verhalten des Tieres passt. Tabletten, Flüssigkeiten, Kapseln, lokale Präparate oder Injektionen unterscheiden sich deutlich in Handhabung, Dosiergenauigkeit und Belastung für die Katze. Die passende Form wird gemeinsam mit der Tierarztpraxis gewählt und darf nicht eigenmächtig verändert werden. Vor allem bei beschichteten Tabletten, Retardpräparaten, sehr kleinen Dosierungen oder bitteren Wirkstoffen kann Zerkleinern, Teilen oder Auflösen problematisch sein. Ein strukturiertes Gespräch vor Behandlungsbeginn verhindert improvisierte Lösungen und schafft einen realistischen Plan für den Alltag.

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Futterumstellung bei Hund und Katze: Neues Futter schrittweise mischen

Eine Futterumstellung gelingt am zuverlässigsten, wenn das neue Futter in kleinen Stufen an die Stelle der gewohnten Ration tritt. Für viele gesunde Hunde eignet sich ein Übergang über ungefähr sieben Tage mit Anteilen von 25, 50 und 75 Prozent neuem Futter. Katzen, empfindliche Tiere und Tiere mit Vorerkrankungen benötigen häufig deutlich mehr Zeit. Der Stufenplan ist eine Orientierung und kein Wettlauf mit dem Kalender. Entscheidend sind Appetit, Kot, Allgemeinbefinden und die Verträglichkeit der jeweils aktuellen Mischung. Bleiben diese stabil, kann der nächste Anteil folgen; bei Beschwerden wird nicht einfach weiter erhöht.

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