Das historische Titelbild zeigt den ersten Kilchberger Schwinget von 1927. Genau 99 Jahre später versammelt sich heute erneut die Schweizer Schwingelite in Kilchberg ZH – bereit für eines der prestigeträchtigsten Kräftemessen der Saison.
60 ausgewählte Spitzenschwinger treten auf dem Gelände «Uf Stocken» an. Nach dem Einmarsch um 8.00 Uhr beginnt um 8.30 Uhr das Anschwingen, bevor gegen 17.00 Uhr der Schlussgang stattfinden soll.
Altersgerechtes Wohnen beginnt idealerweise nicht erst dann, wenn Treppen, Schwellen oder eine Badewanne zum konkreten Hindernis werden. Viele Anpassungen erhöhen bereits heute den Wohnkomfort: gut beleuchtete Wege, leichtgängige Türen, eine bodenebene Dusche, ausreichend Bewegungsfläche und bequem erreichbarer Stauraum sind für viele Lebensphasen praktisch. Wer bei Renovationen und Neuanschaffungen früh auf Anpassbarkeit achtet, kann spätere Eingriffe vereinfachen und die Möglichkeit erhalten, länger selbständig im vertrauten Zuhause zu leben.
Dabei muss eine Wohnung keineswegs wie eine Pflegeeinrichtung aussehen. Zukunftsfähige Lösungen bleiben häufig nahezu unsichtbar. Entscheidend sind Grundriss, Zugänglichkeit und die Frage, welche Bereiche bei veränderter Mobilität ohne grossen Umbau angepasst werden können. Das Bundesamt für Wohnungswesen nennt für hindernisfreies Wohnen drei grundlegende Prinzipien: Stufen vermeiden, ausreichende Durchgangsbreiten schaffen und genügend Bewegungsflächen vorsehen. Diese Punkte lassen sich bei vielen ohnehin geplanten Renovationen früh berücksichtigen.
Vorhänge, Teppiche und Kissen können die Wirkung eines Wohnraums stärker verändern als viele zusätzliche Dekorationsgegenstände. Sie bringen Farbe und Struktur in die Einrichtung, rahmen Fenster, verbinden Sitzgruppen und lassen grosse Flächen wohnlicher wirken. Gleichzeitig erfüllen sie praktische Aufgaben: Vorhänge steuern Sichtschutz und Tageslicht, Teppiche gliedern Nutzungsbereiche und Kissen erhöhen den Sitzkomfort. Entscheidend ist deshalb nicht die Menge der Textilien, sondern ein Zusammenspiel aus Proportion, Farbe, Material und tatsächlicher Nutzung.
Besonders überzeugend wirken Wohntextilien, wenn sie nicht einzeln ausgewählt werden. Boden, Sofa, Wände und vorhandene Holztöne bilden bereits eine gestalterische Grundlage. Darauf lassen sich wenige wiederkehrende Farben und unterschiedliche Oberflächen aufbauen. Ein grob gewebter Vorhang, ein ruhiger Teppich und Kissen aus glatten sowie strukturierten Stoffen können genügend Abwechslung schaffen, ohne dass der Raum unruhig erscheint.
Offene Grundrisse verbinden Küche, Essen, Wohnen und manchmal sogar Arbeiten in einem gemeinsamen Raum. Die Grosszügigkeit funktioniert jedoch nur, wenn trotz fehlender Wände klar erkennbar bleibt, wo eine Nutzung beginnt und die nächste endet. Möbelstellung, Teppiche, Beleuchtung, Farben und durchlässige Raumteiler können solche Bereiche definieren, ohne Blickachsen und Tageslicht unnötig zu unterbrechen.
Eine gelungene Zonierung baut deshalb keine unsichtbaren Zimmer nach. Sie schafft unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb eines zusammenhängenden Raums. Ein Sofa kann eine Grenze markieren, ein Teppich eine Sitzgruppe zusammenfassen und eine Pendelleuchte den Esstisch räumlich verankern. Entscheidend ist, dass die einzelnen Mittel dieselbe Raumordnung unterstützen, statt miteinander zu konkurrieren.
Kleine Badezimmer funktionieren gut, wenn der verfügbare Raum nicht mit möglichst vielen Elementen gefüllt, sondern präzise organisiert wird. Entscheidend sind freie Bewegungsflächen, kompakte Sanitärobjekte, gut erreichbarer Stauraum und eine klare Trennung zwischen täglich benötigten Dingen und selten genutzten Vorräten. Gerade auf wenigen Quadratmetern beeinflussen Türanschlag, Waschtischtiefe, Duschabtrennung und Möblierung den Komfort stärker als dekorative Einzelentscheidungen.
Ein kleines Bad muss dabei nicht auf Komfort verzichten. Bodenebene Duschen, wandhängende Möbel, Spiegelschränke und gezielt genutzte Wandflächen können einen knappen Grundriss wesentlich effizienter machen. Gleichzeitig lohnt es sich, spätere Bedürfnisse mitzudenken: Ein heute frei gehaltener Bewegungsbereich kann langfristig wertvoller sein als ein zusätzlicher Schrank, der den Raum dauerhaft verengt.
Ein Wohnzimmer erfüllt selten nur eine Aufgabe. Es ist Aufenthaltsraum, Leseplatz, Fernsehbereich, Treffpunkt und manchmal Arbeitsplatz zugleich. Eine einzelne helle Deckenleuchte kann diese unterschiedlichen Situationen kaum überzeugend abdecken. Ein ausgewogenes Lichtkonzept verteilt deshalb mehrere Lichtquellen im Raum: Grundlicht schafft Orientierung, Akzentlicht betont Architektur und Einrichtung, während Leselicht dort ausreichend Helligkeit liefert, wo konzentriertes Sehen erforderlich ist.
Entscheidend ist weniger die Anzahl der Lampen als ihre Funktion und Position. Licht von oben, seitliche Stehleuchten, Wandlicht und gezielt ausgerichtete Leuchten erzeugen unterschiedliche Helligkeitszonen und geben dem Raum Tiefe. Moderne LED-Technik erleichtert diese Kombination, weil effiziente Leuchtmittel, dimmbare Systeme und verschiedene Lichtcharakteristiken verfügbar sind. Gleichzeitig sollten Blendung, starke Helligkeitskontraste und unnötig direkt sichtbare Lichtquellen vermieden werden.
Eine Auswanderung aus der Schweiz ist organisatorisch anspruchsvoller als ein gewöhnlicher Wohnungswechsel. Neben Kündigung, Hausrat und Transport müssen Aufenthaltsrecht im Zielland, Abmeldung in der Schweiz, Versicherungen, Zollformalitäten und persönliche Dokumente rechtzeitig koordiniert werden. Besonders bei einem Überseeumzug entscheidet eine frühe Planung darüber, ob Möbel und Kartons zum richtigen Zeitpunkt eintreffen oder der neue Alltag wochenlang ohne wichtige Unterlagen und grundlegende Ausstattung beginnen muss.
Der internationale Umzug sollte deshalb als eigenes Projekt behandelt werden. Zuerst müssen Aufenthaltsstatus und neuer Wohnort gesichert sein. Danach folgen Abmeldung, Inventar, Transportentscheidung und die Trennung zwischen Dingen, die sofort mitreisen, später eintreffen oder in der Schweiz bleiben. Schweizer Zollvorgaben regeln die Ausfuhr des Umzugsguts; zusätzlich gelten immer die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes. Genau diese Kombination macht eine Auswanderung logistisch anspruchsvoll.
Ein Klavier, ein gerahmtes Kunstwerk oder ein grosser Fernseher verlangt beim Umzug eine andere Planung als ein Karton mit Kleidung. Gewicht, unhandliche Abmessungen, empfindliche Oberflächen und sensible Technik können dazu führen, dass bereits eine Türschwelle, eine enge Treppe oder eine schlecht gewählte Verpackung zum Problem wird. Sicherer Transport beginnt deshalb mit dem Transportweg und der Frage, welche Belastungen ein Gegenstand tatsächlich verträgt.
Schwere und empfindliche Objekte brauchen dabei unterschiedliche Schutzstrategien. Beim Klavier stehen Gewicht, Schwerpunkt und kontrollierte Bewegung im Vordergrund. Kunstwerke müssen vor Druck, Reibung und klimatischen Einflüssen geschützt werden, während elektronische Geräte besonders empfindlich auf Stösse, Feuchtigkeit und schlecht gesicherte Anschlüsse reagieren können. Gute Vorbereitung trennt deshalb Verpackung, Tragen und Ladungssicherung in klar geplante Schritte.
Die erste eigene Wohnung bedeutet mehr Selbstständigkeit, bringt aber gleichzeitig eine Reihe neuer Aufgaben mit sich. Mietvertrag, Kaution, Versicherungen, Strom, Internet, Anmeldung am Wohnort und eine komplette Grundausstattung müssen plötzlich selbst organisiert werden. Wer diese Punkte in einer sinnvollen Reihenfolge angeht, vermeidet unnötige Anschaffungen und finanzielle Überraschungen. Entscheidend ist deshalb nicht, die Wohnung bereits am ersten Tag vollständig einzurichten, sondern zuerst jene Grundlagen zu schaffen, die den Alltag sicher und zuverlässig funktionieren lassen.
Die wichtigste Vorbereitung beginnt noch vor dem Einzug mit einem realistischen Budget. Neben Mietzins und Nebenkosten entstehen Ausgaben für Strom, Telekommunikation, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Steuern und die Einrichtung. Hinzu kommen einmalige Beträge wie Mietkaution und Umzugskosten. Budgetberatung Schweiz empfiehlt, alle monatlichen und jährlichen Fixkosten gemeinsam zu betrachten und für unregelmässige Rechnungen Rückstellungen einzuplanen. Gerade bei der ersten eigenen Wohnung verhindert diese Gesamtsicht, dass ein scheinbar tragbarer Mietzins den verfügbaren finanziellen Spielraum stärker einschränkt als erwartet.
Ein Umzug innerhalb der Schweiz beginnt lange vor dem ersten gepackten Karton. Mietvertrag, Kündigungsfrist, Zügeltermin, Umzugsunternehmen, Adressänderungen, Reinigung und Wohnungsabgabe greifen zeitlich ineinander. Wer diese Schritte in der falschen Reihenfolge angeht, riskiert unnötige Doppelbelastungen, Zeitdruck oder Schwierigkeiten bei der Übergabe. Besonders wichtig ist deshalb ein klarer Ablauf: zuerst den neuen Vertrag sichern, danach die bisherige Wohnung korrekt kündigen und anschliessend Logistik, Administration und Abgabe systematisch vorbereiten.
Viele Aufgaben lassen sich mehrere Wochen im Voraus erledigen. Andere gehören bewusst in die letzten Tage vor dem Zügeltermin. Hinzu kommen Schweizer Besonderheiten wie vertragliche Kündigungstermine, die Meldepflicht bei der Wohngemeinde und die Unterscheidung zwischen normaler und übermässiger Abnutzung bei der Wohnungsabgabe. Eine vollständige Planung verbindet deshalb Mietrecht, Organisation und praktische Zügelarbeit zu einem einzigen Zeitplan.
Genève-Servette startet mit einem Ausrufezeichen in die Champions Hockey League. Die Genfer bezwingen die Eisbären Berlin am Freitagabend in den Vernets deutlich mit 6:2. Nach einer frühen 2:0-Führung lässt sich der GSHC auch vom zwischenzeitlichen Berliner Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und entscheidet die Partie mit drei Toren im Schlussdrittel.
Für Genève-Servette war es das erste Pflichtspiel der Saison 2026/27 und zugleich die Premiere unter dem neuen Trainer Sam Hallam. Gegen den dreifachen deutschen Meister zeigten sich die Genfer vor 4'567 Zuschauerinnen und Zuschauern vor allem offensiv bereits erstaunlich effizient.
Zachary Athekame setzt in Frankreich das nächste Ausrufezeichen. Der 21-jährige Schweizer Rechtsverteidiger erzielt beim 3:1-Heimsieg von Olympique Lyon gegen Auxerre sein erstes Tor in der Ligue 1. Bereits am vergangenen Wochenende hatte er einen Treffer vorbereitet – der ehemalige YB-Spieler ist bei seinem neuen Club damit endgültig angekommen.
Athekame stand am Freitagabend erneut in der Startelf von Trainer Paulo Fonseca und benötigte nur 31 Minuten für seinen ersten Treffer im Lyon-Trikot. Nach einem Rückpass von Loïs Openda zog der Schweizer von der Strafraumgrenze mit rechts ab und traf flach zum zwischenzeitlichen 2:0.
Die Frauen des FC Basel sind in der AXA Women’s Super League wieder auf Kurs. Rotblau gewinnt am Freitagabend im Leichtathletik-Stadion St. Jakob gegen den FC St.Gallen 1879 mit 1:0. Nach der Niederlage bei Meister Servette Chênois holen die Baslerinnen damit wieder drei Punkte und verbessern ihre Ausgangslage vor den beiden schwierigen Duellen mit GC und dem FC Zürich.
Für den FCB war es der dritte Sieg im vierten Meisterschaftsspiel der neuen Saison. St.Gallen muss dagegen bereits die dritte Niederlage hinnehmen und bleibt bei drei Punkten.
Drei Monate nach dem Grossen Preis von Monaco wird das Ergebnis erneut umgeschrieben: Pierre Gasly verliert seinen dritten Platz endgültig. Das Internationale Berufungsgericht der FIA hat die beiden Fünf-Sekunden-Strafen gegen den Alpine-Piloten wieder eingesetzt. Dadurch fällt Gasly auf Rang sieben zurück – und Red-Bull-Pilot Isack Hadjar rückt wieder auf das Podest.
Damit endet vorerst eine der ungewöhnlichsten juristischen Auseinandersetzungen der Formel-1-Saison. McLaren und Red Bull hatten gegen die zwischenzeitliche Aufhebung der Gasly-Strafen Berufung eingelegt. Am Freitag veröffentlichte die FIA nun das endgültige Urteil.
Schock beim Diamond-League-Final in Brüssel: Armand «Mondo» Duplantis hat seinen Start im Stabhochsprung wenige Minuten vor Wettkampfbeginn abgesagt. Der Weltrekordhalter verspürte beim Aufwärmen erneut Beschwerden in der Leiste und packte seine Stäbe wieder ein. Damit ist auch die Jagd auf seinen sechsten Diamond-League-Gesamtsieg in Folge abrupt beendet.
Duplantis war am Freitagabend als grosser Favorit ins König-Baudouin-Stadion gekommen. Statt des mit Spannung erwarteten nächsten Duells mit Emmanouil Karalis folgte unmittelbar vor dem Start jedoch die überraschende Absage.
Simon Ehammer beendet die Diamond-League-Saison mit einem Podestplatz. Der Appenzeller sprang beim Final in Brüssel auf 8,23 Meter und wurde Dritter. Den ganz grossen Coup verhinderte Tajay Gayle: Der Jamaikaner flog im allerletzten Versuch auf 8,46 Meter und schnappte sich damit den Diamanten.
Ehammer konnte seinen Triumph aus dem Vorjahr damit nicht wiederholen. Nach einem schwierigen Beginn steigerte sich der 26-Jährige jedoch im entscheidenden Moment und sorgte als einziger Schweizer Starter des Freitagabends für ein starkes Resultat.
Mercedes schlägt im zweiten Training von Monza zurück: George Russell setzte am Freitagnachmittag die Bestzeit und verwies Ferrari-Star Charles Leclerc auf Rang zwei. WM-Leader Kimi Antonelli komplettierte als Dritter den starken Mercedes-Auftritt – muss beim Italien-GP allerdings wegen eines Motorenwechsels vom Ende des Feldes starten.
Nach der Ferrari-Doppelführung im ersten Training hat sich das Kräfteverhältnis in Monza damit bereits wieder verschoben. Russell umrundete den 5,793 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs in 1:22.559 Minuten und war damit 0,120 Sekunden schneller als Leclerc.
Wout van Aert hat auf der 13. Etappe der Vuelta a España endlich seinen ersten Tagessieg der diesjährigen Rundfahrt gefeiert. Der Belgier setzte sich nach 192,8 anspruchsvollen Kilometern von Almuñécar nach Loja gegen Valentin Paret-Peintre durch. Gesamtleader Enric Mas brachte das Rote Trikot sicher ins Ziel – Mattias Skjelmose machte jedoch wertvolle Zeit gut.
Van Aert hatte in den vergangenen Tagen mehrfach für Teamkollege Matthew Brennan gearbeitet und selbst vergeblich auf einen Etappenerfolg gehofft. Am Freitag bekam der 31-Jährige seine Chance – und nutzte sie eindrucksvoll.