02. September 2026

Schweizer Firmen schlagen Alarm – vielen Lernenden fehlen wichtige Grundkompetenzen

Schweizer Ausbildungsbetriebe stellen bei immer mehr Lernenden Lücken in grundlegenden Fähigkeiten fest. Besonders beim Schreiben und in der Mathematik fällt das Urteil kritisch aus. Eine neue Umfrage unter 2'929 Ausbildungsverantwortlichen zeigt zudem: Viele Firmen beobachten seit fünf bis zehn Jahren eine Verschlechterung – und müssen inzwischen zusätzliche Zeit und Geld in die Förderung ihrer Lernenden investieren. Die Untersuchung wurde gemeinsam von economiesuisse, dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband durchgeführt. Befragt wurden Verantwortliche, die Lernende direkt betreuen oder für deren Ausbildung zuständig sind. Die Ergebnisse zeigen ein Problem, das inzwischen auch Auswirkungen auf die Bereitschaft der Unternehmen hat, Lehrstellen anzubieten.

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Schwarzenberg LU: Auto kommt in Linkskurve von Strasse ab und prallt frontal gegen Baum

Am Dienstag (1. September 2026, kurz vor 21:40 Uhr) fuhr ein Autofahrer von Kriens in Richtung Eigenthal. In einer Linkskurve kam das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen rechts von der Strasse ab und prallte frontal gegen einen Baum.

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Schweiz erlebt heissesten Sommer seit Messbeginn – Rekord von 2003 fällt

Der Sommer 2026 schreibt Schweizer Wettergeschichte. Die Monate Juni, Juli und August waren nach den bisherigen Auswertungen so warm wie noch nie seit Beginn der landesweiten Messungen im Jahr 1864. Mit einer mittleren Temperatur von rund 17,2 Grad übertraf der diesjährige Sommer sogar den legendären Hitzesommer 2003. Damit verliert 2003 nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Spitzenposition. Die landesweite Sommertemperatur lag 2026 rund 0,3 Grad über dem bisherigen Rekord und etwa 3,4 Grad über dem Mittel der Referenzperiode 1991 bis 2020. Neben der Durchschnittstemperatur sorgten auch zahlreiche Hitzetage, Tropennächte und lokale Temperaturrekorde für einen aussergewöhnlichen Sommer.

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Mobilfunkauktion ab 855 Millionen – teure Neuvergabe für Swisscom, Sunrise und Salt

Für Swisscom, Sunrise und Salt steht eine milliardenschwere Neuordnung des Schweizer Mobilfunks bevor. Die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom hat die Ausschreibung für einen grossen Teil der ab 2029 verfügbaren Mobilfunkfrequenzen eröffnet. Werden sämtliche angebotenen Frequenzen nachgefragt, liegt der Mindestpreis bei insgesamt 854,7 Millionen Franken. Die betroffenen Frequenzen bilden einen wichtigen Teil der heutigen Mobilfunkversorgung in der Schweiz. Die bestehenden Konzessionen wurden 2012 vergeben und laufen Ende 2028 aus. Deshalb müssen die Nutzungsrechte für die Zeit ab 2029 neu verteilt werden. Die eigentliche Auktion ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 3. Dezember 2026 für das Verfahren bewerben.

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Neue Namen im Stadtbild: St.Gallen würdigt Lisette Völkin und Ella Wild als Pionierinnen

Der Stadtrat hat einen Platz und eine Strasse nach bedeutenden St.Galler Frauen benannt: Der neue Platz im Krontal trägt den Namen der ersten St.Galler Ärztin Lisette Völkin (1849-1929), die neu klassierte Strasse in Rotmonten jenen der Journalistin und Redaktorin Ella Wild (1881-1932). Im Zuge der Erschliessung von Wohnnutzungen an der Rorschacher Strasse 189 wurde der Platz im Zentrum des Krontal öffentlich klassiert und nach der ersten St.Galler Ärztin Lisette Völkin (1849 - 1929) benannt.

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Nestlé verkauft Vitamingeschäft für eine Milliarde Dollar

Nestlé trennt sich von einem milliardenschweren Teil seines Gesundheitsgeschäfts. Der Schweizer Lebensmittelkonzern verkauft sein Mainstream-Geschäft mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln für 1,0 Milliarden US-Dollar beziehungsweise rund 800 Millionen Franken an den US-Investor Yellow Wood Partners. Komplett aus dem Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln zieht sich Nestlé jedoch nicht zurück. Die am Dienstagabend bekanntgegebene Transaktion ist Teil des laufenden Konzernumbaus. Nestlé will Kapital und Managementkapazitäten stärker auf jene Bereiche konzentrieren, in denen sich das Unternehmen langfristig besonders gute Wachstumschancen verspricht. Der Abschluss des Verkaufs ist nach den notwendigen regulatorischen Genehmigungen für die erste Hälfte des Jahres 2027 vorgesehen.

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Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent – was das für Schweizer Mieter bedeutet

Der hypothekarische Referenzzinssatz für Mietverhältnisse in der Schweiz bleibt bei 1,25 Prozent. Damit gibt es für Mieterinnen und Mieter aufgrund der aktuellen Veröffentlichung weder einen neuen Senkungs- noch einen neuen Erhöhungsanspruch. Wer noch einen Mietzins bezahlt, der auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent oder höher basiert, kann jedoch weiterhin grundsätzlich eine Senkung verlangen. Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den neuen Wert am 1. September veröffentlicht. Ab dem 2. September 2026 gilt damit weiterhin derselbe Referenzzinssatz wie bereits seit einem Jahr. Der zugrunde liegende Durchschnittszinssatz der Schweizer Hypotheken blieb ebenfalls stabil. Er beträgt zum Stichtag 30. Juni 2026 weiterhin 1,31 Prozent.

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Kinderärzte fehlen in der Schweiz – in einigen Kantonen ist die Lage besonders angespannt

Die kinderärztliche Grundversorgung ist in der Schweiz vielerorts knapp. Eine neue landesweite Studie zeigt nun erstmals detailliert, wie gross die regionalen Unterschiede sind. Im Durchschnitt kommt eine Vollzeitstelle in der Pädiatrie auf rund 1'600 Kinder. In einzelnen Kantonen müssen sich jedoch mehr als 4'000 Kinder eine rechnerische Vollzeitstelle teilen. 2024 arbeiteten schweizweit 1'499 Kinderärztinnen und Kinderärzte in der Grundversorgung. Werden ihre tatsächlichen Arbeitspensen berücksichtigt, entsprechen sie noch rund 1'017 Vollzeitstellen. Die am 1. September 2026 im «Swiss Medical Weekly» veröffentlichte Untersuchung zeigt gleichzeitig: 69 Prozent der befragten Kinderärztinnen und Kinderärzte nehmen in ihrer Region einen Mangel wahr.

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Rüdiger beendet DFB-Karriere – nach 86 Länderspielen ist Schluss

Antonio Rüdiger wird nicht mehr für die deutsche Fussball-Nationalmannschaft auflaufen. Der 33-jährige Innenverteidiger von Real Madrid hat nach zwölf Jahren im DFB-Trikot seinen Rücktritt erklärt. Nach 86 Länderspielen, drei Weltmeisterschaften und zwei Europameisterschaften macht Rüdiger den Weg für eine jüngere Generation frei. Die Entscheidung fällt gut zwei Monate nach dem enttäuschenden Abschneiden Deutschlands bei der Weltmeisterschaft 2026. Rüdiger hatte sich zunächst Zeit genommen, über seine Zukunft im Nationalteam nachzudenken. Nun steht fest: Beim bevorstehenden Neustart unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp wird einer der erfahrensten deutschen Verteidiger nicht mehr dabei sein.

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Schattdorf UR: Motorkarren kollidiert mit Auto – rund 20'000 Franken Sachschaden

Gestern Dienstag, 1. September 2026, gegen 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines landwirtschaftlichen Motorkarrens mit Urner Kontrollschildern auf der Riedstrasse und beabsichtigte in die Umfahrungsstrasse einzubiegen. Gleichzeitig fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Kreisel Rynächt.

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Schweizer Automarkt bleibt unter Druck – Elektroautos legen kräftig zu

Der Schweizer Neuwagenmarkt kommt weiterhin nur langsam voran. Im August 2026 wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 16'047 neue Personenwagen immatrikuliert – 0,6 Prozent weniger als im bereits schwachen Vorjahresmonat. Gleichzeitig setzt sich der Wandel bei den Antrieben deutlich fort: Reine Elektroautos erreichten im August einen Marktanteil von 30,2 Prozent. Seit Anfang Jahr wurden insgesamt 151'589 neue Personenwagen zugelassen. Gegenüber den ersten acht Monaten 2025 entspricht dies zwar einem Plus von 1,8 Prozent, der Gesamtmarkt bewegt sich nach Einschätzung des Branchenverbands auto-schweiz jedoch weiterhin auf einem tiefen Niveau. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Elektroautos. Ihre Neuzulassungen stiegen im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 48,7 Prozent.

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Buch bei Frauenfeld TG: Auto überschlägt sich bei Selbstunfall – 22-Jähriger verletzt

Bei einem Selbstunfall am Dienstagnachmittag in Buch bei Frauenfeld überschlug sich ein Auto. Dabei wurde der Autofahrer leicht bis mittelschwer verletzt und es entstand Sachschaden.

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George Clooney (65) erhält Goldenen Löwen – Venedig ehrt Hollywood-Star

George Clooney wird heute bei den 83. Filmfestspielen von Venedig mit einer der bedeutendsten Auszeichnungen seiner Karriere geehrt. Der 65-jährige Schauspieler, Regisseur und Produzent erhält am Mittwochabend den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Die Laudatio hält Oscar-Preisträgerin Laura Dern. Die Ehrung findet im Rahmen der Eröffnungszeremonie im Palazzo del Cinema auf dem Lido statt. Für Clooney ist der Preis auch deshalb besonders, weil ihn mit Venedig seit fast drei Jahrzehnten eine enge berufliche und persönliche Verbindung verbindet. Der Hollywood-Star bezeichnete das Festival selbst als sein Lieblingsfestival und sprach von einer enormen Ehre.

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Solarstrom aus der Nachbarschaft boomt – bereits rund 1'800 Gemeinschaften

Strom vom Dach des Nachbarn statt ausschliesslich vom klassischen Energieversorger: Die Anfang 2026 eingeführten lokalen Elektrizitätsgemeinschaften haben in der Schweiz einen überraschend starken Start hingelegt. Laut einer ersten Hochrechnung von Swissolar existieren landesweit bereits rund 1'800 solcher Zusammenschlüsse. Das neue Modell erlaubt es Produzenten und Verbrauchern, lokal erzeugten erneuerbaren Strom innerhalb einer Gemeinschaft zu handeln. Vor allem für Besitzer von Photovoltaikanlagen eröffnet sich damit eine zusätzliche Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom direkt in der näheren Umgebung abzusetzen.

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