Nachhaltigkeit

Zukunftsfähige Materialien: Was Kalk, Lehm und Holzfaser heute leisten

Während der Bausektor mit CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung ringt, rücken traditionelle Baustoffe wie Kalk, Lehm und Holzfaser wieder in den Fokus – technisch gereift, ökologisch überzeugend und baubiologisch relevant. Die Diskussion um nachhaltiges Bauen ist längst im Alltag angekommen. Doch jenseits politischer Vorgaben und normierter Energiestandards stellt sich auf jeder Baustelle eine praktische Frage: Welche Materialien lassen sich ressourcenschonend einsetzen, ohne auf Langlebigkeit, Komfort oder Wirtschaftlichkeit zu verzichten? Kalk, Lehm und Holzfaser sind drei Baustoffe, die Antworten liefern – und dabei alte Baukunst mit neuen Erkenntnissen verbinden.

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Häuser (teils) unter der Erde bauen: Nachhaltig, diskret – zukunftsweisend

Gebäude, die sich der Erde annähern, statt sich über sie zu erheben, eröffnen eine stille Form des Wohnens. Teilweise oder vollständig in den Boden eingelassene Wohnhäuser verbinden Energieeffizienz, Schutz vor Witterung und Landschaftsbezug – und zeigen eine Alternative zum klassischen Hausbau. Das Erdhaus – ob als voll versenktes Gebäude, als Erdhügelhaus oder als teilüberdeckte Konstruktion – nutzt die natürliche Masse und Isolation des Bodens. Das umgebende Erdreich dient als Temperaturpuffer, schützt vor Wind, Lärm und Witterung und erlaubt ein Raumklima mit konstanter Temperatur und hoher Energieeffizienz. Zugleich bleibt das Gebäude diskret, fügt sich in die Landschaft ein und nutzt Oberfläche und Dach zum Gärtnern oder zur Begrünung.

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Unsichtbare Architektur: Strukturen, die sich zurücknehmen – und dabei Wirkung entfalten

Wenn Gebäude nicht laut wirken, sondern schweigen, eröffnet sich Raum für Umwelt, Licht und Wahrnehmung. Unsichtbare Architektur schafft Räume, die mit ihrer Umgebung verschmelzen und auf das Wesentliche reduzieren – und entfaltet gerade dadurch eine starke Wirkung. Architektur muss nicht laut schreien, um zu wirken. Vielleicht ist es der Verzicht auf Ornamente, Farben und Konstruktionen, der am Ende am eindrücklichsten bleibt. Unsichtbare Architektur nimmt Raum zurück — nicht um sich selbst unsichtbar zu machen, sondern damit Raum für Natur, Licht und Mensch bleibt. Wo keine Monumente sind, entsteht Ruhe; wo keine Barrieren dominieren, gewinnt Umgebung an Stimme; wo keine Überflüssigkeit ist, zeigt sich Klarheit.

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Alpine Tiny Houses: Weniger Raum, mehr Wirkung – kompakt, klug, komfortabel

In den Bergen kann weniger mehr sein: Alpine Tiny Houses verbinden kompaktes Wohnen mit maximaler Landschaftsnähe und Nachhaltigkeit. Klein im Raum – gross in Wirkung. Immer mehr Menschen und Gemeinden entdecken Tiny Houses als attraktive Wohn‑ oder Ferienform für Bergregionen. Sie bieten die Möglichkeit, mit minimalem Fussabdruck in alpiner Natur zu leben oder Ferien zu verbringen. Die Kombination aus geringem Energie‑ und Materialbedarf, flexibler Nutzung und Nähe zur Landschaft macht sie gerade in Gebirgsregionen zu spannenden Alternativen.

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Höhenluft trifft Bauphysik: Besondere Anforderungen an Dämmung und Lüftung

Bauen in grosser Höhe verlangt mehr als gutes Design – Wohnungshüllen müssen Klima, Temperaturwechsel und Luftqualität meistern. Eine durchdachte Dämmung und angepasste Lüftung sind Grundvoraussetzungen für Komfort, Werterhalt und Gesundheit. Bergregionen konfrontieren Bauprojekte mit extremen Bedingungen: tiefe Wintertemperaturen, starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, viel Wind und häufige Feuchtigkeit. Damit Gebäude langfristig funktionieren und innen ein angenehmes Raumklima bieten, müssen Dämmung und Lüftung nach den spezifischen Anforderungen ausgelegt werden.

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Gebaute Schatten: Intelligente Fassaden als klimatische und gestalterische Elemente

Fassaden sind mehr als Aussenhaut – sie werden zum aktiven Teil des Gebäudes. Adaptive Fassaden bieten Schatten, regulieren Klima und gestalten zugleich ästhetisch mit. Die Gebäudehülle kann heute mehr als Schutz vor Regen und Wind. Dank moderner Technologien und kluger Planung wird sie zum lebendigen System: Sie reagiert auf Sonne, Temperatur und Umgebung, filtert Licht und Luft, schafft Schatten und reguliert Temperatur. Intelligente Fassaden eröffnen damit sowohl Komfort als auch Energieeffizienz, und verändern grundlegend, wie Architektur wahrgenommen und erlebt wird.

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Neue Lignatec-Ausgabe: Sommerlicher Wärmeschutz in Holzbauten

Das Klima wird wärmer – das Bauen muss darauf Rücksicht nehmen. Im Oktober 2025 ist bei Lignum in der Reihe ‚Lignatec‘ die technische Schrift „Sommerlicher Wärmeschutz in Holzbauten“ erschienen. Sie zeigt, wie Holz-Gebäude von heute mittels natürlicher, baulicher oder technischer Massnahmen thermische Behaglichkeit auch für morgen gewährleisten können.

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Lignum an der Swissbau 2026: Holzbau, Hybridlösungen und Klimaanpassung im Fokus

Lignum vertritt im kommenden Januar an der Fachmesse Swissbau in Basel das Bauen und Ausbauen mit Holz. Mit dabei in der Lignum-Lounge (1.0 / Focus) ist der neue Türenkonfigurator für die Bauteildatenbank lignumdata. Das Thema Hybridbau geht Lignum zusammen mit Betonsuisse anhand von zwei aktuellen Projekten an: dem Regensdorfer Hochhaus „H1“ und dem Dienstleistungsgebäude „Bern 131“. Daran schliesst sich eine Podiumsdiskussion an. Drei weitere Lignum-Veranstaltungen im Kongressformat „Focus“ gelten urbanem Weiterbauen, der Kreislaufwirtschaft und dem werthaltigen Bauen mit Holz. Ein PraxisTalk erörtert den sommerlichen Wärmeschutz im Holzbau – angesichts der neusten Klimaszenarien für die Schweiz ist das von besonderer Relevanz.

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Genehmigen in der Höhe: Baurecht und Vorschriften im alpinen Raum

Wer in den Alpen baut, steht nicht nur vor architektonischen und klimatischen Herausforderungen. Auch das Baurecht verlangt genaue Kenntnis von Zonenvorgaben, Verfahren und Einschränkungen. Alpine Bauprojekte liegen oft in sensiblen Landschafts- oder Hanglagen. Wer dort bauen will, muss frühzeitig planen, Gesetze beachten und mit Behörden zusammenarbeiten. Die gesetzlichen Vorgaben sind klar – doch ihr Zusammenspiel ist komplex. Umso wichtiger ist es, Materialwahl, Nutzung und Erschliessung schon vor Projektstart mit den lokalen Vorschriften abzugleichen.

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Häuser mit Haut: Fassaden, die atmen, speichern, filtern und kommunizieren

Die Gebäudehülle wird zur lebendigen Haut. Moderne Fassaden übernehmen Klimaregulation, Energiegewinnung und Umweltfilterung – und verwandeln Architektur in ein aktives System. Die äussere Schicht eines Gebäudes ist längst kein statisches Bauteil mehr, sondern ein dynamisches Bindeglied zwischen Innenraum und Umwelt. Sie reagiert auf Licht, Temperatur, Feuchtigkeit und Luftqualität, speichert Wärme oder leitet sie ab, schützt vor Lärm, reguliert das Mikroklima und kommuniziert mit Technik oder Nutzer. So wird Architektur zur atmenden, lernenden und wandelbaren Hülle – ein Meilenstein auf dem Weg zur intelligenten Baukultur der Zukunft.

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Materialwahl in den Bergen: Holz, Stein und Beton im Spannungsfeld von Klima und Kontext

Je höher das Gelände, desto grösser die Anforderungen an Material und Konstruktion – und desto wichtiger die Wahl der richtigen Baustoffe. In den Bergen entscheidet Materialwahl über Langlebigkeit, Energieeffizienz und Landschaftsverträglichkeit. Holz, Stein und Beton sind die klassischen Baustoffe alpiner Architektur – jeder mit eigenen Stärken und spezifischen Anforderungen. Die Kunst liegt darin, Material und Ort in Einklang zu bringen: Wintertemperatur, Schneelast, Hanglage und Umgebungsluft verlangen nach klugem Einsatz. Ein bewusster Materialmix schafft ein Gebilde, das den Bergen gerecht wird und Architektur ins Gebirge trägt.

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Marmor in Architektur & Design: Monumentale Formate und moderne Oberflächen

Marmor bewahrt ein uraltes Gedächtnis, einen tiefen Atem, geboren im Herzen der Erde. Marmor bewahrt ein uraltes Gedächtnis, einen tiefen Atem, geboren im Herzen der Erde. Seine Adern zeichnen unerwartete Wege, die nur die Natur selbst zu entwerfen weiß. Jede Linie, jede Kurve, jedes Arabeske ist ein stilles Wort, ein Zeichen, das von Natur, Zeit und Materie spricht. Es ist die Zeit selbst, vereint mit der geduldigen Kraft der Natur, die den Marmor formt und in Poesie verwandelt: Jede Platte wird zu einem Fragment der Naturgeschichte, zu einem Dialog zwischen Licht und Materie, zu einem Werk, in dem die Kraft der Erde mit der Eleganz der Form verschmilzt.

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One Sydney Harbour: Exklusives Apartment mit Flexform-Design im Renzo-Piano-Komplex

Ein elegant ausgestattetes Apartment im prestigeträchtigen Wohnkomplex von Renzo Piano. Schwebend zwischen Wasser und Himmel übersetzt „One Sydney Harbour“ die Vision des renommierten italienischen Architekten Renzo Piano – Träger zahlreicher internationaler Auszeichnungen, darunter des angesehenen Pritzker-Preises – in einen Wohnkomplex.

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Hotel Berghof in St. Johann: Nachhaltiges Furnierdesign, Eleganz & moderne Architektur

Mit der umfassenden Neugestaltung des Hotels Berghof****s in St. Johann im Pongau entstand ein exklusives Refugium für anspruchsvolle Gäste. Das Unternehmen europlac lieferte für das Projekt hochwertige und mit nachhaltigem Furnier versehene Werkstoffplatten, die massgeblich zur warmen, eleganten Atmosphäre beitragen. Verarbeitet wurden unter anderem Furniere aus Eiche astig, Balkeneiche in Steingrau und Sandbeige sowie Räuchereiche und RILLO Räuchereiche – Materialien, die Natürlichkeit und Charakter vereinen.

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HEMAA’s Parc des Loges Childhood and Sports Center: Learning Architecture Rooted in Nature

Founded in 2018 by Charles Hesters and Pierre Martin-Saint-Etienne, HEMAA is an architecture firm guided by a contextual and sobriety-based approach rooted in the living world. Each project emerges from a sensitive reading of its surroundings, seeking a balance between nature, use, and material. In Évry-Courcouronnes, south of Paris, the Parc des Loges Childhood and Sports Center exemplifies this philosophy through a landscape-focused design built from bio- and geo-sourced materials. The result is a public facility that feels both generous and deeply connected to its environment.

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Nachhaltige Bau-Trends im Fokus der Messe „Bauen Wohnen Energie“ 2025 in Bern

Über 10'000 Besucher, zahlreiche Bauanfragen, viele Verkaufsabschlüsse und individuelle Lösungen – so lautet das erfreuliche Fazit der ZT Fachmessen AG. Mit ihrem Angebot überzeugte die ganzheitliche Baumesse während den vier Messetagen tausende Hauseigentümer, angehende Bauherrschaften sowie Planer und Architekten, die sich für die Themen Bauen, Wohnen, Sanieren und Energie interessieren.

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Winterbaustellen frostfrei halten: Praktische Lösungen unter Planen und Notdächern

Arbeiten im Winter erfordern Erfahrung, Technik und Strategie. Sobald Frost und Feuchtigkeit die Baustelle erreichen, drohen Verzögerungen, Materialschäden und Sicherheitsrisiken. Moderne Schutzsysteme und Heiztechniken ermöglichen jedoch, selbst unter Planen oder Notdächern zuverlässig und frostfrei weiterzubauen. Die Frage, wie sich Baustellen bei Minusgraden schützen lassen, ist keine theoretische – sie entscheidet über Qualität und Termintreue. Schweizer Bauunternehmen investieren daher zunehmend in wintertaugliche Infrastruktur, mobile Heiztechnik und intelligente Klimakontrolle.

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